Die Grünen wollen Gutscheine fürs Putzen und Rasenmähen vom Staat

  • Die Grünen schlagen vor, staatliche geförderte Gutscheine für Haushaltsarbeiten wie Putzen, Rasenmähen oder Betreuung von Angehörigen auszugeben.
  • Bislang würden beim Absetzen von der Steuer dieser sogenannten haushaltsnahen Dienstleistungen vor allem Gutverdiener profitieren, erklärte Fraktionsvorsitzende Katrin Göring-Eckhardt.
  • Zudem fordern die Grünen eine Ausweitung der Elternzeit.
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Die Fraktionsvorsitzende der Grünen, Katrin Göring-Eckardt, empfiehlt, dass der Staat Gutscheine für Haushaltsarbeiten wie Putzen, Gartenarbeiten sowie Pflege oder Kinderbetreuung ausgeben soll. Darüber berichtete der „Spiegel“. Demnach heißt es in einem fünfseitigen Papier: „Künftig soll es vom Staat geförderte Gutscheine geben, die bei geprüften Dienstleistungsagenturen eingelöst werden können.“

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Die sogenannten haushaltsnahen Dienstleistungen können zum Teil von der Steuer abgesetzt werden. Davon würden bislang aber vor allem Gutverdiener profitieren, erklärt Göring-Eckardt. Eines der ersten Projekte einer neuen Bundesregierung müsse eine Agenda für Gleichstellung und ein selbstbestimmtes Familienleben sein, sagte die Grünen-Politikerin.

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Ausweitung der Elternzeit

In dem Papier finden sich auch noch zahlreiche weitere Wahlkampfforderungen ihrer Partei. Darunter auch die Ausweitung der Elternzeit auf 24 Monate, wenn sich die Eltern die Zeit aufteilen.

Auch die Zahl der Tage, an denen sich Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu Hause um ihre kranken Kinder kümmern können, soll nach den Forderungen der Grünen angehoben werden. Das soll künftig an 15 statt wie bisher an zehn Tagen möglich sein. Neu ist auch die Forderung, dass der Kündigungsschutz bis drei Monate nach Ende der Elternzeit bestehen soll.

RND/ar

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