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Angst im Kreml

Bericht: Putins Personenschützer bereiten sich auf Putschversuch vor

ARCHIV - 09.11.2022, Russland, Moskau: Das von der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Sputnik via AP veröffentlichte Bild zeigt Wladimir Putin, Präsident von Russland, bei einer Zeremonie anlässlich des 75. Jahrestages der Russischen Föderalen Medizinisch-Biologischen Agentur. Wladimir Putin wird nach Angaben des Gastgeberlands Indonesien nicht persönlich am G20-Gipfel auf der Insel Bali teilnehmen. Foto: Sergei Bobylev/Pool Sputnik Kremlin/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

ARCHIV - 09.11.2022, Russland, Moskau: Das von der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Sputnik via AP veröffentlichte Bild zeigt Wladimir Putin, Präsident von Russland, bei einer Zeremonie anlässlich des 75. Jahrestages der Russischen Föderalen Medizinisch-Biologischen Agentur. Wladimir Putin wird nach Angaben des Gastgeberlands Indonesien nicht persönlich am G20-Gipfel auf der Insel Bali teilnehmen. Foto: Sergei Bobylev/Pool Sputnik Kremlin/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Im Kreml scheint die Angst vor einem Umsturz groß. Wie die russische Investigativplattform The Insider berichtet, bereite sich der innere Zirkel um Präsident Wladimir Putin auf einen Putsch vor. Demnach haben Putins Personenschützer bereits am 26. Oktober im Zentrum Moskaus ein Training absolviert, bei der es um die Vereitelung eines Staatsstreiches ging.

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Der „Föderale Dienst für Bewachung der Russischen Föderation“ (FSO), der für die Sicherheit des russischen Präsidenten und der Regierung verantwortlich ist, teilte lediglich mit, man habe eine „geplante taktische Übung“ durchgeführt. Dabei habe man simulieren wollen, „terroristische Bedrohungen zu neutralisieren und wichtige Regierungseinrichtungen zu schützen“.

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Angst vor psychischer Belastung

Der „Insider“ geht jedoch davon aus, dass dieses Manöver Teil eines vierteiligen Maßnahmenkatalogs sei, für den Fall, dass Putins Leibgarde in den Kriegszustand versetzt wird. Das Magazin beruft sich auf den Entwurf eines „geheimen Plans zur moralisch-psychologischen Unterstützung“. Die Präsidentengarde bereitet sich demnach auf einen „massiven ideologischen Angriff“ vor. Die psychologische Stabilität des Personals könne vom Feind angegriffen werden. Die größte Bedrohung gehe von Fernsehen, Radio, Zeitungen, soziale Medien und Plakaten aus. Das Personal könnte auch hypnotisiert werden.

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Um dagegen gewappnet zu sein, plant der FSO laut dem Bericht wöchentliche politische Schulungen sowie die kollektive Teilnahme der Sicherheitskräfte an Gottesdiensten. Man warnte sogar davor, Putins Personenschützer könnten bei einem Putsch an psychischen Problemen bis hin zur Todesangst leiden. Außerdem sei die Wahrscheinlichkeit hoch, dass man das Handeln der Vorgesetzten anzweifelt.

Insgesamt gliedert sich der Plan von Putins Personenschützern in vier Stufen. Die erste sieht laut dem Bericht Maßnahmen vor, die in „unmittelbarer Vorbereitung des Übergangs zum Kriegsrecht“ durchzuführen sind. Stufe 2 und 3 beschäftigten sich mit der „Einführung der erhöhten Gefechtsbereitschaft“ beziehungsweise der „Gefechtsbereitschaft einer militärischen Bedrohung“. Die vierte Stufe beinhaltet Maßnahmen zur „Einführung der vollen Gefechtsbereitschaft“.

RND/sz

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