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Putin und Xi feiern Startschuss für Bau neuer Atomreaktoren in China

Wladimir Putin, Präsident von Russland, nimmt in der Residenz Nowo-Ogarjowo an der virtuellen Enthüllung eines Atomkraftwerks in China teil.

Peking. Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping und Russlands Präsident Wladimir Putin haben den Startschuss für den Bau von vier weiteren Atomreaktorblöcken mit russischer Technologie in China gefeiert. Über Videolink nahmen die beiden Staatsführer am Mittwoch an der Zeremonie teil, wie chinesische Medien berichteten.

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Es geht um den Bau des siebten und achten Reaktorblocks des chinesischen Atomkraftwerkes Tianwan bei Lianyungang in der Provinz Jiangsu am Gelben Meer sowie des dritten und vierten Reaktorblocks in Xudapu in der nordostchinesischen Provinz Liaoning. Die Atomreaktoren sind Teil eines 2018 besiegelten Abkommens, dessen Umfang in Presseberichten auf 2,9 Milliarden US-Dollar beziffert wurde.

China hat heute 50 Atomreaktoren in Betrieb und weitere 17 im Bau. Rund fünf Prozent seiner Energie stammen aus der Kernenergie. Im vergangenen Jahr wurden mehr als 50 elektrische Gigawatt (GWe) mit Atomkraft produziert. Bis Ende 2025 soll die Produktion auf 70 Gigawatt steigen, um den steigende Strombedarf des Milliardenvolkes zu sättigen.

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Mit dem massiven Ausbau der Kernenergie will China auch seine Ziele zur Verringerung der Kohlendioxid-Emissionen erreichen und damit seinen Verpflichtungen nach dem Pariser Klimaschutzabkommen nachkommen. Das bevölkerungsreichste Land der Erde ist der größte Kohleverbraucher und Kohlendioxidproduzent.

Xi Jinping hat zugesagt, dass China vor 2030 den Höhepunkt seiner CO2-Emissionen anstrebe und Kohlendioxid-Neutralität vor 2060 erreichen wolle. Das bedeutet, dass kein Kohlendioxid ausgestoßen wird oder die CO2-Emissionen vollständig kompensiert werden. China stützt seine Energieversorgung heute zu rund 60 Prozent auf Kohle.

RND/dpa

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