• Startseite
  • Politik
  • Putin nach Biden-Treffen: „Sind bereit, diesen Dialog fortzusetzen“

Putin nach Biden-Treffen: „Sind bereit, diesen Dialog fortzusetzen“

  • Russlands Staatschef Wladimir Putin hat sich am Mittwoch mit US-Präsident Joe Biden getroffen.
  • Aus seiner Sicht soll das nur der Anfang eines neuen Dialogs gewesen sein.
  • Putin wirbt besonders für eine Zusammenarbeit bei der Cybersicherheit.
Anzeige
Anzeige

Moskau. Russlands Staatschef Wladimir Putin will nach seinem Treffen mit US-Präsident Joe Biden die Gespräche fortführen. „Wir sind bereit, diesen Dialog so weit fortzusetzen, wie die amerikanische Seite dazu bereits ist“, sagte Putin bei einer am Donnerstag im Staatsfernsehen übertragenen Konferenz.

Zugleich warb er einmal mehr für eine Zusammenarbeit bei der Cybersicherheit. Beide Länder wollen nun Gespräche dazu aufnehmen. Das sei für Russland und die USA gleichermaßen wichtig, meinte der Kremlchef.

Video
Erste Begegnung seit Amtsantritt von Biden: US-Präsident trifft Putin in Genf
1:29 min
Die Präsidenten Biden und Putin sind in Genf zum Gipfeltreffen eingetroffen. Das erste Treffen der beiden Staatschefs wurde mit Spannungen erwartet.  © Reuters
Anzeige

Die USA machen russische Geheimdienste für einen massiven Hackerangriff auf Ministerien, Behörden und Firmen in den USA verantwortlich. Putin wies solche Vorwürfe erneut zurück.

Putin und Biden hatten sich bei ihrem Treffen am Mittwoch in Genf zudem auf die Rückkehr ihrer Botschafter nach Moskau und Washington geeinigt. Die Diplomaten waren im Frühjahr im Zuge wachsender Spannungen zwischen beiden Ländern jeweils in ihre Heimat zurückgekehrt. Der russische Botschafter soll dem Außenministerium zufolge schon nächste Woche in die USA sein. Außerdem beschlossen die beiden Präsidenten Gespräche über Rüstungskontrolle.

Putin bezeichnete Biden nach seinem mehrstündigen Gespräch als einen „Profi“, mit dem man „sorgfältig arbeiten muss, damit man nichts verpasst“. Das Bild von dem US-Präsidenten in den russischen und amerikanischen Medien habe nichts mit der Realität zu tun. Wegen seines Alters wird der 78-Jährige in Russland mitunter als verwirrt und vergesslich dargestellt. Putin sagte dazu: „Vielleicht schaut er ab und zu in seine Notizen - wir alle machen das.“

RND/dpa

  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen