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Pussy-Riot-Aktivist: „Ich war zwölf Tage in einem schwarzen Loch“

Der vergiftete Pussy-Riot-Aktivist hat sich erstmals persönlich zu Wort gemeldet. Bei Twitter schrieb Pjotr Wersilow, er sei erst seit drei Tagen wieder bei Bewusstsein. An die zwölf Tage davor könne er sich nicht erinnern.

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Berlin. Nach zwei Wochen auf der Intensivstation ist ein Mitglied der russischen Aktivistengruppe Pussy Riot auf dem Weg der Besserung. Pjotr Wersilow twitterte am Dienstag, er habe erst vor drei Tagen das Bewusstsein wiedererlangt. Davor habe er zwölf Tage in einem "schwarzen Loch" verbracht. Seine Ärzte an der Berliner Charité erklärten in der vergangenen Woche, Wersilow sei wahrscheinlich vergiftet worden.

Wersilow und drei weitere Pussy-Riot-Mitglieder saßen in Russland 15 Tage in Haft, weil sie mit einer politischen Protestaktion das Finale der Fußball-Weltmeisterschaft gestört hatten. Wersilows Partnerin Veronika Nikulschina sagte, er sei möglicherweise vergiftet worden, weil er die Ermordung von drei russischen Journalisten in der Zentralafrikanischen Republik untersucht habe. Die Journalisten wurden im Juli getötet, als sie über russische Interessen im Bergbau des afrikanischen Landes berichten wollten.

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Nikulschina erklärte, ein Mitstreiter von Pussy Riot habe in Berlin das Gefühl gehabt, sie würden verfolgt. Sie hätten daraufhin die Polizei gerufen. Die Berliner Polizei erklärte, sie stehe in Kontakt mit Wersilow und seinem Umfeld.

Von RND/dpa

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