Proteste in Myanmar: Russland warnt vor Einmischung

  • Russland ruft dazu auf, sich nicht in die inneren Angelegenheiten Myanmars einzumischen.
  • Drohungen, Druck und die Anwendung von Sanktionsinstrumenten seien aussichtslos und gefährlich.
  • Das russische Außenministerium befürchtet einen Bürgerkrieg.
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Moskau. Angesichts der blutigen Proteste gegen den Militärputsch in Myanmar warnt Russland vor Sanktionen gegen das südostasiatische Land.

Drohungen, Druck und die Anwendung von Sanktionsinstrumenten gegen die handelnden Behörden Myanmars seien aussichtslos und äußerst gefährlich, teilte das Außenministerium in Moskau der Nachrichtenagentur Interfax am Dienstag mit. „Eine solche Linie trägt nur dazu bei, die Parteien gegeneinander aufzuhetzen.“ Zudem treibe es das Volk in einen Bürgerkrieg, hieß es.

Russland rief dazu auf, sich nicht in die inneren Angelegenheiten Myanmars einzumischen. Gleichzeitig wolle Moskau die Zusammenarbeit auch in militärischer Hinsicht fortsetzen, hieß es. Russlands Vize-Verteidigungsminister Alexander Fomin hatte erst vor mehr als einer Woche an einer Militärparade in Myanmar teilgenommen.

RND/dpa

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