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Gewalt gegen Demonstrierende

Iran: Streitkräfte bereit für Vorgehen gehen systemkritische Proteste

Iran, Tehran: Auf diesem Bild vom Montag, 19. September 2022, das von einer nicht bei Associated Press angestellten Person aufgenommen und von AP außerhalb des Irans beschafft wurde, kommen Anti-Polizeikräfte an, um Demonstranten während eines Protestes gegen den Tod einer jungen Frau zu zerstreuen, die festgenommen worden war, weil sie gegen die konservative Kleiderordnung des Landes verstoßen hatte, in der Innenstadt von Teheran, Iran.

Iran, Tehran: Auf diesem Bild vom Montag, 19. September 2022, das von einer nicht bei Associated Press angestellten Person aufgenommen und von AP außerhalb des Irans beschafft wurde, kommen Anti-Polizeikräfte an, um Demonstranten während eines Protestes gegen den Tod einer jungen Frau zu zerstreuen, die festgenommen worden war, weil sie gegen die konservative Kleiderordnung des Landes verstoßen hatte, in der Innenstadt von Teheran, Iran.

Teheran. Die iranischen Streitkräfte stehen nach eigenen Angaben bereit, die anhaltenden systemkritischen Proteste im Land zu bekämpfen. Das kündigten am Freitag die Kommandeure der Armee, der Revolutionsgarden und der Polizei in einem gemeinsamen Schreiben an Irans obersten geistlichen Führer, Ajatollah Ali Chamenei, an, wie die Nachrichtenagentur Isna berichtete. „Wir werden die teuflischen Pläne der Feinde der islamischen Republik zunichtemachen“, hieß es demnach in dem Schreiben der Kommandeure.

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Chamenei hat die seit drei Wochen andauernden regierungskritischen Proteste als ausländische Verschwörung bezeichnet. Er hat laut Verfassung nicht nur das letzte Wort in allen strategischen Belangen, sondern ist auch Oberbefehlshaber der Streitkräfte im Land.

Bislang Polizei und Freiwillige islamischer Gruppierungen im Einsatz

Bislang waren bei Einsätzen wegen der seit knapp drei Wochen anhaltenden Proteste unter anderem Polizei und Freiwillige islamischer Gruppierungen im Einsatz. Die Sicherheitskräfte gehen auch mit Gewalt gegen Demonstranten vor. Nach Angaben von Amnesty International gibt es inzwischen mehr als 130 Tote. Zahlreiche Menschen wurden festgenommen, darunter Journalisten und Aktivisten. Die Regierung hatte im September von 1000 Festnahmen landesweit gesprochen. Wie viele Menschen zurzeit im Zusammenhang mit den Protesten tatsächlich in den Gefängnissen sitzen, ist aber unklar.

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RND/dpa

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