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Lehrerprotest in Mexiko: Präsident Obrador sitzt zwei Stunden lang im Auto fest

  • In Mexiko ist es am Freitag zu Demonstrationen gekommen.
  • Protestierende Lehrer ließen den mexikanischen Präsidenten Andrés Manuel López Obrador zwei Stunden lang nicht aus seinem Auto aussteigen.
  • Sie forderten unter anderem die Abschaffung einer Gesetzesreform der vorherigen Regierung.
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Tuxtla Gutiérrez. Demonstrierende Lehrer haben den mexikanischen Präsidenten Andrés Manuel López Obrador mehr als zwei Stunden lang nicht aus seinem Wagen aussteigen lassen - zu einer Pressekonferenz musste er sich daher per Handy zuschalten. Mehrere Dutzend Demonstranten von der Lehrergewerkschaft CNTE umstellten am frühen Freitagmorgen (Ortszeit) vor der Hauptkaserne der Streitkräfte in der südmexikanischen Stadt Tuxtla Gutiérrez den SUV des Staats- und Regierungschefs. Sie forderten unter anderem die Abschaffung einer Gesetzesreform der vorherigen Regierung, die den Einfluss der Lehrergewerkschaften mindert.

„Der Präsident Mexikos kann niemandes Geisel sein“, sagte López Obrador in dem Video, das während der Pressekonferenz abgespielt wurde. Darauf ist der 67 Jahre alte Populist angeschnallt in dem Wagen sitzend zu sehen. Im Hintergrund sind Rufe der Demonstranten zu hören. Auf deren Forderungen werde er nicht eingehen, sagte er. Er werde dort so lange sitzen bleiben wie nötig. „Ich kann mich von niemandem erpressen lassen.“

In der Kaserne hatte sich López Obrador mit Vertretern der Sicherheitsbehörden treffen und anschließend seine morgendliche Pressekonferenz abhalten wollen. Letztlich lösten die Lehrer nach Medienberichten ihre Blockade auf und der Präsident konnte aussteigen.

RND/dpa

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