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Prorussische Separatisten berichten von zwei Toten bei Gefechten im Osten der Ukraine

Drei Frauen stehen in der Ukraine am Schauplatz einer Explosion neben ihrem Haus welches nach angeblichem Beschuss durch moskautreue Separatisten beschädigt wurde. Russland hat nach westlichen Angaben etwa 150.000 Soldaten an der Grenze zum Nachbarland Ukraine zusammengezogen, streitet aber Angriffspläne ab.

Kiew. Bei neuen Gefechten im Osten der Ukraine sind nach Angaben von prorussischen Separatisten zwei Menschen getötet worden, darunter einer ihrer Kämpfer. Zudem sei ein Bergmann auf dem Weg zur Arbeit durch Schüsse ums Leben gekommen, teilte die Aufständischen im Gebiet Donezk am Montag im Nachrichtenkanal Telegram mit.

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Sie machten die ukrainische Armee dafür verantwortlich. Die Gefechte seien auch in der Nacht zum Montag fortgesetzt worden. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

Zahl der Explosionen in der Ost-Ukraine steigt: Auch Abgeordnete geraten unter Beschuss

Laut einem Diplomaten wurden am Samstag fast 2000 Explosionen gezählt. In Litauen trafen die letzten von Deutschland versprochenen gepanzerten Haubitzen ein.

Verstöße gegen den Waffenstillstand

Seit Tagen kommt in den Gebieten Donezk und Luhansk immer wieder zu Angriffen. Internationale Beobachter sprechen von einer massiven Zunahme von Verstößen gegen den eigentlich geltenden Waffenstillstand. Die Separatisten haben die Bevölkerung angesichts des Konflikts zwischen Moskau und Kiew zur Flucht nach Russland aufgerufen. Nach russischen Angaben sind inzwischen mehr als 61.000 Menschen dorthin ausgereist, wie die Nachrichtenagentur Interfax am Montag meldete.

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+++Alle aktuellen News und Entwicklungen im Ukraine-Konflikt lesen Sie in unserem Liveblog.+++

In den ostukrainischen Gebieten Donezk und Luhansk unweit der russischen Grenze kämpfen seit 2014 vom Westen ausgerüstete Regierungstruppen gegen von Russland unterstützte Separatisten. Nach Schätzung der Vereinten Nationen wurden bereits mehr als 14.000 Menschen getötet, zumeist im Separatistengebiet. Ein Friedensplan von 2015, der unter deutsch-französischer Vermittlung zustande kam, wird nicht eingehalten.

RND/dpa

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