Portugal lockert den Lockdown - Läden geöffnet, Sport erlaubt

  • Von Porto bis Faro kehrt langsam das Leben zurück.
  • Portugal hat am Montag nach dem Ende des sechswöchigen Corona-Ausnahmezustands mit einer Lockerung der strikten Ausgangssperre begonnen.
  • Zunächst durften kleinere Geschäfte mit einer Fläche von bis zu 200 Quadratmetern wieder öffnen.
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Lissabon. Von Porto bis Faro kehrt langsam das Leben zurück: Portugal hat am Montag nach dem Ende des sechswöchigen Corona-Ausnahmezustands mit einer Lockerung der strikten Ausgangssperre begonnen.

Zunächst durften kleinere Geschäfte mit einer Fläche von bis zu 200 Quadratmetern wieder öffnen, darunter Buch-, Friseur- und Schuhläden sowie Autohäuser. In öffentlichen Verkehrsmitteln und Geschäften gibt es aber eine Maskenpflicht.

Auch Sport im Freien ist nun wieder erlaubt. Dafür sollten auch einige Strandabschnitte geöffnet werden, um verschiedene Wassersportarten wie das Surfen zu ermöglichen.

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Ministerpräsident António Costa hatte vergangene Woche einen Drei-Phasen-Plan zum "schrittweisen und vorsichtigen" Ausstieg aus dem Lockdown vorgestellt. Er appellierte dabei aber eindringlich an die zehn Millionen Bürger, weiterhin Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen.

Die zweite Phase beginnt am 18. Mai, wenn auch Läden mit Flächen bis 400 Quadratmetern wieder öffnen können. Zudem dürfen Cafés und Restaurants ihren Betrieb wieder aufnehmen - mit einer Kapazität von 50 Prozent und bis maximal 23 Uhr. Auch Schulen und Kindertagesstätten sind dann wieder offen.

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Am 1. Juni startet Phase drei. Dann können auch Einkaufszentren sowie Kinos, Theater und Museen wieder ihre Pforten öffnen, wenn auch zunächst noch mit deutlich reduziertem Gästevolumen. Konkrete Pläne für die Wiederaufnahme des Tourismus gibt es vorerst nicht.

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Portugal ist im Vergleich zu anderen Ländern Europas - und speziell zum Nachbarn Spanien - bisher vergleichsweise gut durch die Corona-Pandemie gekommen. Grund war vor allem eine schnelle Reaktion auf das Virus. Die Zahl der bestätigten Fälle liegt derzeit bei rund 25 000. Mehr als 1000 Menschen starben in Zusammenhang mit Covid-19.

RND/cle/dpa

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