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  • Portland-Proteste: Bundespolizei zieht sich zurück, weitere Demonstrationen weitgehend friedlich

Bundespolizei zieht sich zurück: Proteste in Portland friedlich

  • Nach heftigem Streit hatten sich die US-Regierung und Oregons Gouverneurin Kate Brown auf einen Rückzug der Bundespolizisten aus Portland geeinigt.
  • Bislang mit positiven Auswirkungen auf die Proteste gegen Rassismus.
  • Am ersten Abend nach dem Abzug der Bundestruppen war die Atmosphäre gänzlich anders als zuvor.
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Portland. Die erste Demonstration gegen Rassismus in Portland nach Rückzug von Bundespolizisten ist in der Nacht zum Freitag weitgehend friedlich verlaufen. Tausende Menschen versammelten sich vor dem Bundesgericht, die Atmosphäre stand im scharfen Kontrast zu den gewaltsamen Zusammenstößen der vergangenen Wochen.

US-Präsident Donald Trump hatte der demokratischen Gouverneurin von Oregon, Kate Brown, Unfähigkeit vorgeworfen und gegen den Willen von Staats- und Stadtregierung Bundespolizei nach Portland entsandt, um ein Exempel zu statuieren. Daraufhin kam es vor allem vor Bundesgebäuden - Behörden der Regierung in Washington - zu Ausschreitungen, insbesondere dem Bundesgerichtsgebäude (Federal Courthouse).

Das Heimatschutzministerium schloss mit Brown eine Vereinbarung, derzufolge sich die Bundespolizisten aus den Straßen zurückziehen, im Hintergrund aber vorerst in Bereitschaft halten.

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Kaum Gewalt oder Anzeichen für Ausschreitungen

Am Donnerstagabend gab es kaum Gewalt und wenige Anzeichen einer Konfrontation, als sich mehrere Tausend Menschen vor dem Federal Courthouse versammelten. Eine Handvoll Demonstranten richteten gegen 22.00 Uhr Ortszeit Taschenlampen und Laser auf das Gebäude. Danach versammelten sich Hunderte, um Rednern zuzuhören.

Für die Sicherheit waren Einheiten der städtischen Polizei und State Trooper, Polizisten des Staats Oregon, zuständig. Die hielten sich aber deutlich zurück, die State Trooper hielten im Bundesgerichtsgebäude Wache.

RND/AP

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