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Disziplinarklage gegen Polizisten nach Rede bei „Querdenker“-Demo in Dortmund

Gegner der Corona-Schutzmaßnahmen haben im August 2020 in Dortmund demonstriert. Ein Polizist aus Hannover hat eine Rede gehalten, für die er sich jetzt verantworten muss.

Gegner der Corona-Schutzmaßnahmen haben im August 2020 in Dortmund demonstriert. Ein Polizist aus Hannover hat eine Rede gehalten, für die er sich jetzt verantworten muss.

Hannover. Die Polizeidirektion Hannover hat beim Verwaltungsgericht Hannover eine Disziplinarklage gegen einen ihrer Beamten eingereicht. Die behördlichen Ermittlungen nach öffentlichen Auftritten des 57-Jährigen bei sogenannten „Querdenker“-Versammlungen seien abgeschlossen, teilte die Polizei am Freitag mit. Die Behörde habe beantragt, den Mann „aus dem Beamtenverhältnis zu entfernen“.

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Zuvor war der Polizist aus Hannover nach seiner Rede bei einer Demonstration gegen die Corona-Schutzmaßnahmen in Dortmund vorerst vom Dienst entbunden worden. Die Verfahrenshoheit liegt laut Polizeidirektion nunmehr beim Verwaltungsgericht Hannover.

Der Mann hatte sich bei der Kundgebung in Dortmund im August 2020 mit seinem vollen Namen als Kriminalhauptkommissar vorgestellt und die Corona-Regeln hinterfragt. Dabei forderte er seine Kollegen auf, sich in der Corona-Lage mehr ihrem Gewissen als dem Gehorsam verpflichtet zu fühlen. Der Polizist zog dabei einem Youtube-Mitschnitt zufolge auch Parallelen zur Nazizeit.

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RND/dpa

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