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Polizei stoppt als Sportler getarnte Migranten am Flughafen Athen

  • Die griechische Polizei hat neun aus Syrien stammende Männer gestoppt, die als Sport-Team verkleidet vom Athener Flughafen nach Wien einreisen wollten.
  • Verschiedene Medien in Griechenland berichten über den Vorfall.
  • Damit versuchten zum dritten Mal innerhalb von zwei Jahren Migranten auf diesem Wege nach Zentraleuropa zu gelangen.
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Athen. Zum dritten Mal innerhalb von zwei Jahren hat die griechische Polizei am Athener Flughafen als Sport-Team gekleidete Migranten festgenommen. Wie der staatliche Rundfunk (ERT) am Montag berichtete, ereignete sich der Vorfall bereits am Sonntagabend. Die Reisepässe der Migranten seien als rumänische Ausweispapiere gefälscht gewesen. Die neun aus Syrien stammenden Männer waren auf dem Weg nach Wien und gaben sich als Volleyballmannschaft aus, berichtete das griechische Nachrichtenportal „Protothema“.

Schleuserbanden in Athen

Schleuserbanden versuchen immer wieder auf diesem Weg, Migranten nach Zentraleuropa zu bringen. Bereits im September 2019 und im März 2020 hatte die griechische Polizei Migranten gestoppt, die sich als Volleyballer und Handballer ausgegeben hatten und so von Athen jeweils in die Schweiz und nach Österreich fliegen wollten.

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Ein gefälschtes Reisedokument koste auf dem Schwarzmarkt in Griechenland je nach Qualität zwischen 500 und 3000 Euro, heißt es aus Polizeikreisen.

RND/dpa

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