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  • Polizei in NRW: Studie soll Polizeialltag untersuchen - und Gründe für Extremismus herausfinden

Extremismus bei Polizei: NRW-Innenminister will Studie zu Hintergründen

  • Warum radikalisieren sich einige Polizisten in ihrem Lebensalltag oder bewegen sich zum Extremismus hin?
  • Das will Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul herausfinden.
  • In einer neuen Studie soll deshalb der Polizeialltag untersucht werden.
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Düsseldorf. Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) will die Gründe für extremistische Einstellungen bei Polizisten untersuchen lassen. Thema solle sein, warum sich einige Polizisten in ihrem Lebensalltag mehr zu einer Radikalisierung oder Extremismus hinbewegten, sagte der Minister am Mittwoch in der WDR-5-Sendung “Morgenecho”.

Die Studie solle zügig in Angriff genommen werden. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hatte am Dienstag eine Untersuchung über das Thema vorgelegt. Demnach richtet sich bei den Sicherheitsbehörden der Länder fast jeder dritte rechtsextreme Verdachtsfall gegen mehr als eine Person.

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Seehofer über Sicherheitsbehörden: "Kein strukturelles Problem von Rechtsextremismus"
0:57 min
“Wir haben kein strukturelles Problem mit Rechtsextremismus in den Sicherheitsbehörden von Bund und Ländern”, sagte Seehofer am Dienstag in Berlin.  © Reuters
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Frühwarnsystem und Hilfsangebot

Reul sprach sich dafür aus, den Polizeialltag zu untersuchen. Geklärt werden müsse, ob Abläufe, Arbeitsbedingungen oder die Konfrontation mit vielen Problemen eine Rolle spielten. Es gebe Unterschiede in der Polizeiarbeit in einem ländlichen Bezirk oder etwa einer Großstadt im Ruhrgebiet, wo man sich mit Clankriminalität auseinandersetze.

“Es gibt nicht das Problem bei der Polizei, sondern es gibt möglicherweise unterschiedliche”, sagte der Minister. Es müsse ein Frühwarnsystem und das Angebot von Hilfe geben.

RND/dpa

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