Polens Präsident fordert nach Brexit eine Veränderung der EU

  • Polens Präsident Andrzej Duda schlägt eine gravierende Veränderung der EU vor.
  • Nach dem Brexit müsse sich die Staatengemeinschaft eine neue “Architektur” geben.
  • Das sagte Duda nach einem Treffen mit Frankreichs Präsident Macron.
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Warschau. Nach dem Austritt Großbritanniens aus der EU muss sich die Staatengemeinschaft nach Ansicht von Polens Präsident Andrzej Duda eine neue "Architektur" geben. "Wir haben keinen Zweifel, dass die EU eine neue Form braucht. Der Austritt Großbritanniens bedeutet einen neuen Start. Die Rollen in der EU müssen neu verteilt werden", sagte Duda am Montag in Warschau nach einem Gespräch mit Frankreichs Staatsoberhaupt Emmanuel Macron. Es gelte, die EU effizienter und attraktiver zu machen, damit niemand mehr austreten wolle.

Macron trifft im Rahmen seiner zweitägigen Polen-Visite am Montag noch mit Regierungschef Mateusz Morawiecki zusammen. Am Dienstag wird er vor Studenten der Universität Krakau einen Vortrag über das Verhältnis zwischen Polen und Frankreich halten.

Es ist Macrons erster Besuch in Polen und der erste Besuch eines französischen Staatsoberhaupts seit 2013. Das Verhältnis zwischen den beiden Ländern war lange Zeit nicht einfach.

RND/dpa

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