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  • Peter Altmaier (CDU): Erdgas-Versorgung im Winter gesichert - „Gasspeicher sind wieder ordentlich gefüllt“

„Gasspeicher sind wieder ordentlich gefüllt“ – laut Altmaier Versorgung mit Erdgas im Winter gesichert

  • Der scheidende Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier glaubt, dass es in Deutschland keine Probleme bei der Erdgasversorgung geben wird.
  • „Wir werden in diesem Winter Versorgungssicherheit haben“, sagte der CDU-Politiker.
  • Die Gasspeicher seien inzwischen wieder „ordentlich gefüllt“.
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Berlin. Die Versorgung Deutschlands mit Erdgas ist nach den Worten des scheidenden Bundeswirtschaftsministers Peter Altmaier kein Problem. „Wir werden in diesem Winter Versorgungssicherheit haben“, sagte der CDU-Politiker am Mittwoch bei der Vorstellung der Herbstprognosen der Bundesregierung in Berlin. „Die Gasspeicher sind inzwischen wieder ordentlich gefüllt.“

Die Situation sei besser als 2015. Er gehe deshalb davon aus, dass die Versorgungssicherheit „auf hohem Niveau“ auch in diesem Jahr weiter gewährleistet sei und es nicht zu Lieferengpässen im Winter komme.

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Altmaier: „Normale Reaktion im Marktgeschehen“

Der Rückgang der Gaslieferungen nach Europa sei nicht darauf zurückzuführen, dass Russland seinen Verpflichtungen nicht nachkomme. Vielmehr seien viele Gashändler zögerlich gewesen mit den Bestellungen, da sie auf bessere Preise gewartet hätten. „Das ist eine normale Reaktion im Marktgeschehen“, sagte Altmaier dazu.

Die Energieminister der Europäischen Union haben sich zuletzt nicht auf gemeinsames Handeln im Kampf gegen die steigenden Strom- und Gaspreise verständigen können. Man habe keine neuen Instrumente beschlossen, sagte EU-Kommissarin Kadri Simson am Dienstag zum Abschluss des Treffens. Zuvor hatte besonders Spanien auf einen gemeinsamen Erdgaseinkauf der EU-Staaten gedrängt. Spanien will zudem wie auch Frankreich, Griechenland oder Tschechien eine größere Reform des EU-Energiemarkts, darunter eine bessere Trennung von Strom- und Gaspreisen.

Dies trifft jedoch bei einer Gruppe von neun Staaten – darunter auch Deutschland – auf Widerstand: „Dies ist kein Mittel, um die derzeit steigenden Energiepreise zu dämpfen, die am Markt für fossile Energien entstehen“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung dieser Staaten.

RND/Reuters

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