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Patientenschützer kritisiert Ampelparteien: „So kommen wir nicht aus der Corona-Krise“

Berlin. Patientenschützer und -schützerinnen haben die Ankündigungen der Ampelparteien im Bundestag zur Bekämpfung der Pandemie als völlig unzureichend kritisiert. Der Vorstand der Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, sagte dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND), es sei ein Fehler, dass die Ampelfraktionen die 900.000 Pflegeheimbewohner und -bewohnerinnen und eine Million professionell versorgte Menschen zu Hause nicht ausreichend schützen wollten. „Dafür braucht es unabhängig vom Impfstatus eine tägliche Testpflicht für Personal, Besucher und Pflegebedürftige. Denn auch Geimpfte können das Virus weitergeben“, betonte er und fügte hinzu: „Impfen schützt vornehmlich einen selbst, Testen vornehmlich andere.“

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Brysch forderte zudem klare Fahrpläne für die Booster-Impfungen. So sei der amtierende Vizekanzler und SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz in der Frage, wie viele Menschen bis Weihnachten eine Booster-Impfung erhalten könnten, „völlig unverbindlich“ geblieben. Brysch warnte zudem vor dem Vorhaben der Ampelparteien, erneut flächendeckend Leerbetten in Krankenhäusern zu bezahlen, um Kapazitäten für die Behandlung von Covid-Patienten frei zu halten. „Viel zu viele Therapien wurden im Frühjahr letzten Jahres abgesagt“, beklagte der Patientenschützer. „Mit so einem Konzept kommt Deutschland nicht aus der Corona-Krise“, mahnte Brysch.

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