Parteivorsitz: CDU legt Fahrplan bis zur Wahl vor

  • Anfang Dezember wählen die CDU-Mitglieder auf dem Parteitag in Stuttgart ihren neuen Vorsitzenden.
  • Bis zu dem Treffen sollen sich die drei Kandidaten vorstellen.
  • Unter anderem sind Live-Formate mit Fragen der Mitglieder geplant.
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Berlin. Die CDU hat den konkreten Fahrplan bis zum Anfang Dezember in Stuttgart geplanten Parteitag zur Wahl eines neuen Vorsitzenden vorgelegt.

In vier intensiven Wochen vor dem Delegiertentreffen am 4. Dezember solle Mitgliedern, Medien und der interessierten Öffentlichkeit Gelegenheit gegeben werden, die drei Kandidaten kennen zu lernen, hieß es am Montag im Internetauftritt der CDU.

Geplant sind unter anderem zwei gemeinsame und öffentlich im Internet übertragene Runden am 3. und 24. November. Dabei sollen den drei Kandidaten von Mitgliedern online Fragen gestellt werden können.

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Das sind die bisherigen Kandidaten für den CDU-Parteivorsitz
1:29 min
Seitdem Annegret Kramp-Karrenbauer ihren Rücktritt als CDU-Vorsitzende ankündigte, geht es in der Partei heiß her. Wer übernimmt jetzt den Parteivorsitz?  © RND/Marie Schiller

Die CDU hat ihren in Stuttgart geplanten mehrtägigen Parteitag wegen der Corona-Pandemie auf einen Tag verkürzt. Am 3. Dezember werden zunächst wie üblich die Parteigremien zusammenkommen. Am 4. Dezember stehen beim Treffen der 1001 Delegierten in den Messehallen in Stuttgart Vorstellungsreden der Kandidaten sowie die Neuwahl des kompletten Parteivorstands an.

Als Kandidaten mit den besten Erfolgsaussichten gelten NRW-Ministerpräsident Armin Laschet, Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz sowie der Außenpolitiker Norbert Röttgen.

“CDU Live”-Formate geplant

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Die beiden öffentlichen gemeinsamen Runden am 3. und 24. November (jeweils 18.30 bis 20.00 Uhr) sollen Auftakt und Abschluss des Kandidatenverfahrens sein. In den 90 Minuten stellen sich die drei Bewerber live in der Parteizentrale, dem Adenauer-Haus in Berlin, den Fragen der Parteimitglieder. Fragen können vorab per Text, Audio oder Video eingereicht werden. Die Runde wird von einer Moderatorin geleitet. Wegen der Corona-Pandemie wird es kein Live-Publikum geben.

Nach dem auf der CDU-Internetseite veröffentlichten Ablaufplan für das Kandidatenverfahren sind außerdem drei “CDU Live”-Formate geplant. Dabei sollen Laschet (16. November), Merz (17. November) und Röttgen (18. November) jeweils eine Stunde lang exklusiv CDU-Mitgliedern Rede und Antwort stehen. Über eine interaktive Beteiligungsplattform würden Chats und Wortmeldungen möglich sein, heißt es.

Am 10. November erhalten die Bewerber zudem Gelegenheit, sich per Kandidatenbrief mit einer persönlichen Botschaft an die Parteimitglieder zu wenden. Darin sollen sie unter anderem ihre Motivation für die Kandidatur begründen.

RND/dpa

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