• Startseite
  • Politik
  • Parteitag nur digital: Neue Doppelspitze der Linken wird online gewählt

Parteitag nur digital: Neue Doppelspitze der Linken wird online gewählt

  • Nach der CDU verlegt nun auch die Linke die Wahl ihrer Parteispitze komplett ins Internet.
  • "Das Corona-Geschehen lässt uns keine Wahl”, erklärte Bundesgeschäftsführer Jörg Schindler.
  • Bei dem Onlineparteitag am 26. und 27. Februar sollen die Nachfolger von Katja Kipping und Bernd Riexinger gewählt werden.
Anzeige
Anzeige

Berlin. Wegen der hohen Corona-Infektionszahlen hat die Linke ihren Parteitag am 26. und 27. Februar mit der Wahl einer neuen Doppelspitze komplett ins Internet verlegt. Das beschloss der Parteivorstand am Samstag einstimmig, wie Bundesgeschäftsführer Jörg Schindler mitteilte. “Das Corona-Geschehen lässt uns keine Wahl“, sagte er.

Ursprünglich war geplant, dass man sich einen Tag online trifft und an einem Tag bei Präsenzveranstaltungen an mehreren Orten die Nachfolger der Parteivorsitzenden Katja Kipping und Bernd Riexinger und einen Vorstand wählt.

Parteitag Ende Oktober wurde abgesagt

Anzeige

Jetzt findet alles online statt. Auch die CDU hatte vergangenen Samstag schon ihre Parteispitze auf einem virtuellen Parteitag gewählt. Schindler sagte, bei einer Beibehaltung der bisherigen Planung wäre die Gefahr einer kurzfristigen Absage wegen es Infektionsgeschehens zu groß gewesen. „Was bleibt, ist, dass wir keine reine Showveranstaltung machen, sondern dass bei uns die Delegierten wie auf einem regulären Parteitag zu Wort kommen. Das sind wir der Diskussionskultur in unserer Partei schuldig“, sagte Schindler. Wie die CDU will die Linke ihre Vorstandswahlen am Ende per Briefwahl bestätigen lassen.

Anzeige

Die Partei hatte Ende Oktober ihren in Erfurt geplanten Parteitag wegen der Corona-Pandemie abgesagt. Dort sollte eigentlich schon über die neue Doppelspitze entschieden werden. Als eindeutige Favoritinnen für die Nachfolge von Kipping und Riexinger gelten die Fraktionschefin im hessischen Landtag, Janine Wissler, und die thüringische Parteichefin Susanne Hennig-Wellsow.

RND/dpa

  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen