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Parlamentswahl in Russland: Opposition wirft Kremlpartei Wahlbetrug vor

  • Russlands Opposition um den inhaftierten Regierungskritiker Alexej Nawalny wirft der Kremlpartei Geeintes Russland Wahlbetrug vor.
  • Der Nawalny-Vertraute Leonid Wolkow nennt die Parlamentswahl „schmutziger als die von 2011″.
  • Er kritisiert auch, dass in Moskau die Ergebnisse der Online-Abstimmung noch nicht veröffentlicht wurden.
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Moskau . Nach der Parlamentswahl in Russland hat die Opposition um den inhaftierten Regierungskritiker Alexej Nawalny der Kremlpartei Geeintes Russland Wahlbetrug vorgeworfen. Sie fühle sich an die Abstimmung von 2011 erinnert, als „uns die Wahl gestohlen wurde“, schrieb Nawalnys Sprecherin Kira Jarmysch am Sonntagabend auf Twitter. „Es ist unmöglich, sich damit abzufinden.“ Der Nawalny-Vertraute Leonid Wolkow meinte: „Diese Wahlen sind schmutziger als die von 2011 - viel schmutziger.“

Wolkow kritisierte zugleich, dass in der Hauptstadt Moskau auch mehrere Stunden nach Schließung der Wahllokale die Ergebnisse der Online-Abstimmung noch nicht veröffentlicht wurden - für andere Regionen hatte die Wahlkommission die Ergebnisse veröffentlicht. „Offensicht warten sie ab, dass sie die Zahlen anpassen können“, meinte das Nawalny-Team. In der Nacht zu Montag dauerte die Auszählung der Stimmzettel an. Demnach führte die Kremlpartei.

Team des Oppositionellen hatte zu Protestwahl aufgerufen

Das Team des Oppositionellen hatte zur Protestwahl gegen Geeintes Russland aufgerufen. Die Wähler sollten demnach den aussichtsreichsten Kandidaten wählen - nur nicht den der Kremlpartei, um so ihr Machtmonopol zu brechen.

Wolkow teilte mit, dass die „schlaue Abstimmung“ in einzelnen Regionen Erfolg gehabt habe.

RND/dpa

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