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Paris, Berlin und London: Iran arbeitet an atomwaffenfähigen Raketen

  • Neuer Verdacht gegen das iranische Regime in Teheran.
  • Nach Einschätzung von Frankreich, Deutschland und Großbritannien setzt der Iran die Entwicklung atomwaffenfähiger ballistischer Raketen fort.
  • Das verstößt auch gegen den Geist des Atompakts mit dem iranischen Regime, den die drei Länder weiterhin verteidigen.
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New York. Die drei UN-Botschafter schrieben in ihrem Brief, damit wende sich Teheran gegen eine Resolution des UN-Sicherheitsrats, in der es zum Verzicht auf solche Aktivitäten aufgefordert wird. UN-Generalsekretär António Guterres wird in dem Schreiben angehalten, den Sicherheitsrat in seinem nächsten Bericht über Irans Vorgehen zu informieren.

Zudem verweisen die europäischen Botschafter auf ein Beispiel einer iranischen Rakete, die "technisch in der Lage ist, eine Nuklearwaffe" zu befördern. Der UN-Sicherheitsrat hatte sich mit der Resolution hinter den 2015 geschlossenen Atompakt mit dem Iran gestellt. Unter Präsident Donald Trump stiegen die USA im Mai 2018 aus dem Abkommen aus. Doch halten die anderen Vertragsparteien – Frankreich, Großbritannien, Russland, China sowie Deutschland – noch immer an dem Abkommen fest.

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RND/AP