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Papst zu Unruhen in den USA: Rassismus ist eine “Sünde”

  • Papst Franziskus hat sich in seiner Generalaudienz auf die Unruhen in den USA bezogen.
  • Er bezeichnete Rassismus als Sünde.
  • Gleichzeitig fand er kritische Worte für die Proteste.
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Rom. Papst Franziskus hat nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd und den Unruhen in den USA Rassismus und Gewalt verurteilt. Das katholische Kirchenoberhaupt nannte Rassismus in seiner Generalaudienz am Mittwoch im Vatikan eine “Sünde”, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete. “Wir können es weder tolerieren noch die Augen verschließen vor jedweder Art von Rassismus oder Ausgrenzung und dabei den Anspruch erheben, die Heiligkeit jedes menschlichen Lebens zu verteidigen”, sagte der 83-Jährige den Angaben zufolge. Gleichzeitig müsse man feststellen, dass die Gewalt der letzten Nächte selbstzerstörerisch sei. “Durch Gewalt wird nichts gewonnen und viel verloren”, ergänzte der Papst.

Bei einem Polizeieinsatz in Minneapolis hatte einer von vier beteiligten Beamten Floyd viele Minuten sein Knie in den Nacken gedrückt. Der Afroamerikaner war gestorben. Der Fall löste eine Protestwelle in den USA aus.

RND/dpa

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