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  • Pandora Papers: Worum geht es? Ein Überblick zum Steueroasen-Leak

Pandora-Papers – Die wichtigsten Fakten zu den Daten aus Steueroasen

  • Die Pandora-Papers ist das „bislang größte Datenleck zu Geschäften in Steueroasen“.
  • Journalisten werteten insgesamt 11,9 Millionen Dokumente aus.
  • Unter den Beschuldigten finden sich viele ehemalige oder derzeitige Staats- und Regierungschefs.
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Berlin. Hunderte Politiker, Amtsträger, Firmenvorstände und Spitzensportler in aller Welt sollen jahrelang Finanzdienstleister genutzt haben, um ihre Vermögen und Wertgegenstände zu verstecken.

Das geht aus Unterlagen (Pandora-Papers) hervor, die internationale Medien, darunter die „Süddeutsche Zeitung“, NDR und WDR ausgewertet haben. Ein Überblick:

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11,9 Millionen Dokumente aus Steueroasen

  • Die Pandora-Papers-Recherchen basieren nach Angaben der daran beteiligten Medien auf geheimen Dokumenten von 14 in Steueroasen tätigen Finanzdienstleistern und reichen bis ins Jahr 2021.
  • Die Lecks sollen aus 11,9 Millionen Dokumenten bestehen. Es handle sich um das „bislang größte Datenleck zu Geschäften in Steueroasen“ in einer Dimension von rund 2,9 Terabyte, hieß es.

330 Politiker aus knapp 100 Ländern betroffen

  • Zu den Profiteuren der Offshore-Dienste sollen 330 Politiker und Amtsträger aus fast 100 Ländern gehören, darunter allein 35 derzeitige oder ehemalige Staats- und Regierungschefs.
  • Die Pandora-Papers wurden dem Internationalen Consortium für Investigative Journalistinnen und Journalisten (ICIJ) von einer anonymen Quelle zugespielt. Etwa 600 Journalisten haben die Dokumente für weltweit 150 Medien in den vergangenen zwei Jahren ausgewertet.
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Journalisten-Konsortium will Machtmissbrauch und Korruption aufdecken

  • In Deutschland waren an der Auswertung die „Süddeutsche Zeitung“, NDR und WDR beteiligt.
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„Pandora Papers“: Die geheimen Geschäfte von Politikern und Prominenten
1:43 min
Ein neues Steueroasen-Leak des internationalen Recherchenetzwerks ICIJ belastet hunderte Politiker und andere Entscheidungsträger weltweit.  © AFP
  • Das Journalisten-Konsortium wurde 1997 als Projekt des „Center for Public Integrity“ (CPI) gegründet. Das CPI ist eine gemeinnützige Organisation in den USA, die sich der Aufgabe verschrieben hat, „Machtmissbrauch, Korruption und Pflichtverletzung durch mächtige öffentliche und private Institutionen aufzudecken“.

RND/dpa

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