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Bundesregierung: Pandora-Papers sind Ansporn für Kampf gegen Steuerbetrug

Regierungssprecher Steffen Seibert erklärt, die Pandora-Papers seien ein Ansporn im Kampf gegen Steuerbetrug.

Berlin.Die Bundesregierung sieht die Pandora-Papers als weiteren Ansporn im Kampf gegen Steuervermeidung und Steuerbetrug. Das machte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin deutlich.

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Die Regierung verfolge die Berichterstattung sehr aufmerksam. Seibert verwies auf Maßnahmen der amtierenden Regierung wie das sogenannte Steueroasen-Abwehrgesetz. Er betonte die Bedeutung einer internationalen Zusammenarbeit, um Steueroasen austrocknen zu können.

Pandora-Papers setzt Politiker und Promis unter Druck

Erneut könnten zahlreiche Politiker und andere Prominente in aller Welt nach der Veröffentlichung brisanter Dokumente unter dem Namen Pandora-Papers über ihr Finanzgebaren unter Druck geraten. Allein 35 amtierende und frühere Staatslenker sowie mehr als 330 andere Politiker aus fast 100 Ländern sowie weitere bekannte Persönlichkeiten sollen nach Angaben eines internationalen Konsortiums investigativer Journalisten Vermögen „mithilfe von intransparenten Trusts, Stiftungen und Briefkastenfirmen“ angelegt haben. Das berichteten am Sonntagabend „Süddeutsche Zeitung“, NDR und WDR, die nach eigenen Angaben an der Auswertung des Datenlecks mitgewirkt hatten.

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Eine Sprecherin des Bundesfinanzministeriums sagte, nach Lektüre der Medienberichte sei der Deutschland-Bezug nicht groß. Die neuen Enthüllungen unterstrichen die Notwendigkeit im Kampf gegen Steueroasen. Sie verwies ebenso auf die Notwendigkeit einer effektiven weltweiten Mindestbesteuerung, damit Anreize für Briefkastenfirmen erheblich vermindert werden.

RND/dpa

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