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Palästinenser sollen eine Million Impfdosen über Israel erhalten

  • Laut einer Übereinkunft mit der neuen israelischen Regierung erhält die palästinensische Autonomiebehörde Impfstoffe über ein UN-Impfprogramm für bedürftige Staaten.
  • Etwa eine Million Impfdosen sollen über Israel in die Palästinenser-Gebiete weitergeleitet werden.
  • Trotz seiner erfolgreichen Impfkampagne stand Israel in der Kritik – Palästinenser in besetzten Gebieten erhielten lange keine Vakzine.
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Jerusalem. Israel hat die Übergabe von etwa einer Million Impfdosen gegen das Coronavirus an die palästinensische Autonomiebehörde angekündigt.

Laut einer am Freitag bekannt gegebenen Übereinkunft mit der neuen israelischen Regierung erhält die Autonomiebehörde die Impfstoffe über ein UN-Impfprogramm für bedürftige Staaten. Sie sollen dann über Israel weitergeleitet werden.

Israel hat eine der weltweit erfolgreichsten Impfkampagnen gegen das Virus durchgezogen und mehr als 85 Prozent seiner Bevölkerung geimpft. Im März begann es, auch Palästinenser zu impfen, die in Israel arbeiten. Das Land steht jedoch in der Kritik, weil es keine Impfstoffe für Palästinenser im besetzten Westjordanland und im Gazastreifen bereitstellt.

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Menschenrechtsgruppen und viele Palästinenser sehen eine Verantwortung dafür bei Israel als Besatzungsmacht. Das Land argumentiert hingegen, dass es laut dem vorläufigen Friedensvertrag mit den Palästinensern nicht für die Gesundheit in deren Autonomiegebieten verantwortlich sei.

RND/AP

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