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OSZE-Beobachter schlagen Alarm: Einsatz verbotener Waffensysteme in der Ostukraine steigt

  • Laut der Beobachtermission der OSZE hat sich die Lage im Osten der Ukraine in den vergangenen Monaten verschlechtert
  • Im August verzeichnete die Organisation zwölf zivile Opfer in der Konfliktregion
  • Außerdem berichtet die OSZE über Einschränkung ihrer Bewegungsfreiheit
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Kiew. Die Sicherheitslage im Konfliktgebiet Ostukraine verschlechtert sich nach Einschätzung der Beobachtermission der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE). Allein im August habe es zwölf Opfer unter Zivilisten gegeben und damit mehr als in den Wochen zuvor, sagte der Missionsleiter Yasar Halit Cevik am Freitag.

„Die Rückschritte der vergangenen Monate unterstreichen das mangelnde Interesse beider Seiten, ihren Verpflichtungen nachzukommen.“ Es würden öfter verbotene Waffensysteme eingesetzt.

Mehr als 13 000 Todesopfer

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Die rund 400 Beobachter würden in ihrer Bewegungsfreiheit immer öfter eingeschränkt, sagte der Missionsleiter einer Mitteilung zufolge. Seit 2014 werden Teile der ostukrainischen Gebiete Luhansk und Donezk von durch Russland unterstützten Separatisten kontrolliert. UN-Schätzungen zufolge sind mehr als 13 000 Menschen getötet worden. Ein 2015 vereinbarter Friedensplan liegt auf Eis.

RND/dpa

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