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Ostukraine: Nach Gefechten offenbar drei tote Separatistenkämpfer

  • Trotz geltender Waffenrufe sind in der Ostukraine offenbar drei Separatistenkämpfer getötet worden, ein weiterer sei schwer verletzt.
  • Regierungseinheiten sollen demnach die Stellungen der Separatisten mit Mörsern beschossen haben.
  • Die ukrainische Armee sagt, sie habe das Feuer nur erwidert.
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Donezk/Kiew. In der Ostukraine sind trotz geltender Waffenstillstandsvereinbarung offensichtlich drei Separatistenkämpfer getötet worden. Ein weiterer sei im Süden des Donezker Gebiets unweit des Asowschen Meeres schwer verletzt worden, teilten örtliche Medien am Donnerstag mit. Regierungseinheiten sollen die Stellungen der Aufständischen mit Mörsern des Kalibers 120 Millimeter beschossen haben.

Ukrainische Armee spricht von Erwiderung des Feuers

Die Armee warf wiederum in ihrem Morgenbericht den Rebellen massive Verstöße gegen die Waffenruhe vor. Armeepositionen sollen mit Mörsern, automatischen Granatwerfern und Handfeuerwaffen beschossen worden sein. Die Soldaten hätten das Feuer nur erwidert. Verluste habe es nicht gegeben. Eine unabhängige Bestätigung der Angaben lag zunächst nicht vor.

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In der vergangenen Woche hatte sich der Abschluss eines neuen Waffenstillstands gejährt. Beide Seiten haben seitdem weniger Opfer verzeichnet. Dennoch wurden seit Beginn des Jahres mehr als 100 Menschen im Konfliktgebiet getötet, darunter auch Zivilisten.

Seit 2014 kämpfen Regierungstruppen in den Gebieten Donezk und Luhansk unweit der russischen Grenze gegen von Russland unterstützte Separatisten. UN-Schätzungen nach wurden seitdem mehr als 13.000 Menschen getötet. Ein mit deutsch-französischer Vermittlung vereinbarter Friedensplan von 2015 liegt auf Eis.

RND/dpa

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