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  • Österreich: FPÖ bei Wahl in Wien noch schlechter ab als in Hochrechnungen vorausgesagt

Endergebnis zur Wahl in Wien: Debakel für FPÖ größer als in Hochrechnungen

  • Schon die Hochrechnungen hatten bei der Landtagswahl in Wien für die FPÖ ein schlechtes Abschneiden aufgezeigt.
  • Nun liegt das Endergebnis vor.
  • Und das lässt die rechte Partei noch schlechter dastehen.
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Wien. Bei der Landtagswahl in Wien hat die rechte FPÖ laut Endergebnis noch etwas schlechter abgeschnitten als in den Hochrechnungen. Die Rechtspopulisten stürzten nach Angaben vom Mittwoch um 23,7 Prozentpunkte auf 7,1 Prozent ab.

Auch der zweite Vertreter des ganz rechten Lagers, Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache, fuhr am vergangenen Sonntag eine herbe Niederlage ein. Er kam mit seiner Liste Team HC Strache auf 3,3 Prozent und scheiterte damit klar an der Fünf-Prozent-Hürde.

Für die konservative ÖVP stimmten nach Auszählung auch der mehr als 300.000 Briefwahlstimmen 20,4 Prozent der Wähler, ein Plus von 11,2 Prozentpunkten. Die Grünen erreichten mit 14,8 Prozent ihr bisher bestes Ergebnis (plus drei Prozentpunkte). Wahlsieger ist die SPÖ unter Bürgermeister Michael Ludwig, die 41,6 Prozent erreichte.

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Ludwig kann bei der Suche nach einem Koalitionspartner auch auf die liberalen Neos zugehen, die auf 7,5 Prozent (plus 1,3 Prozentpunkte) kamen. Wien wird seit 2010 von einer rot-grünen Koalition regiert. Die österreichische Hauptstadt ist Stadt und Bundesland zugleich.

RND/dpa

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