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Orban lobt türkische Offensive in Syrien - und fordert EU-Finanzhilfe

Stellt sich mal wieder quer im EU-Verbund: Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban.

Stellt sich mal wieder quer im EU-Verbund: Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban.

Budapest. Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban hat die Unterstützung seiner Regierung für die weltweit kritisierte Militäroffensive der Türkei gegen die Kurden in Syrien bekräftigt. Er regte sogar EU-Finanzhilfen für die Türkei zum Ausbau der Infrastruktur im türkisch beherrschten Gebiet Nordsyriens an.

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Die Militäraktion sei nicht zu verurteilen, sagte der rechtsnationale Politiker am Freitag im ungarischen Rundfunk. Die Türkei habe diese Region nur "militärisch stabilisiert" und eine Sicherheitszone geschaffen. "Wenn ich es richtig verstehe, ist dies jetzt dort geschehen." Ähnlich hatte sich zuvor schon Orbans Außenminister Peter Szijjarto geäußert.

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Mit ihrem Abzug aus Nordsyrien sorgen die USA für Chaos im Nahen Osten.

Orbans Furcht vor einer Fluchtbewegung

Die EU sollte Ankara finanziell unterstützen, damit die Türkei in der von ihr militärisch kontrollierten nordsyrischen Zone eine Infrastruktur aufbaue, die eine Rückkehr der syrischen Flüchtlinge aus der Türkei dorthin möglich mache, sagte Orban weiter. Anderenfalls würden die "mehr als drei Millionen Migranten" aus der Türkei auf der Balkanroute nach Europa ziehen. "Es ist das elementare Interesse Ungarns, dass dies nicht geschieht."

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Ungarn ist das einzige EU-Land, das den türkischen Einmarsch in Nordsyrien so offen befürwortet. Die EU lehnt ihn entschieden ab. Ungarn hatte aber vor zwei Wochen durch ein Veto verhindert, dass die EU die Militäroffensive des Nato-Partners Türkei klar verurteilt.

RND/dpa

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