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Überlastete Lernplattformen: Neue KMK-Chefin wirbt um Verständnis

  • Die meisten Schulen in Deutschland sind am Montag in eine Phase des Fernunterrichts gestartet.
  • Doch schon am ersten Tag gab es teilweise wieder Probleme mit Lernplattformen.
  • KMK-Chefin Ernst bat nun um Verständnis: Die Probleme seien ärgerlich, aber so schnell könne man vergangene Versäumnisse nicht aufholen.
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Berlin. Angesichts andauernder Schwierigkeiten mit überlasteten Lernplattformen für Schulen wirbt die neue Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Britta Ernst, um Verständnis bei frustrierten Kindern und Eltern.

Dass Server in Schulen manchmal nicht funktionierten, sei ärgerlich, sagte die brandenburgische Bildungsministerin (SPD) am Montagabend in den ARD-„Tagesthemen“. „Aber was wir in den vergangenen fünf bis acht Jahren versäumt haben an Initiativen für die digitale Bildung, holen wir nicht in sechs bis neun Monaten auf.“ Sie fügte an: „Ich gebe zu, wir wären gerne woanders.“

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Auf die Frage, warum nicht leerstehende Theater oder Messehallen für die Schulen angemietet werden können, sagte Ernst, die Idee sei gut, aber begrenzt umsetzbar, weil beim Unterricht ja nicht eine Gruppe den ganzen Tag zusammenkomme. Zum Thema Schulschließungen sagte sie, die Kultusminister wollten keinen Automatismus anhand der Infektionsstatistik. „Wir möchten genau hingucken und die Gesamtsituation beurteilen.“

Nach dem Ende der Weihnachtsferien im ganzen Bundesgebiet sind die meisten Schulen in Deutschland in eine Phase des Fernunterrichts gestartet, von der noch nicht klar ist, wie lange sie dauert. Mit Ausnahme von Abschlussklassen gilt für fast alle Schüler zunächst „Homeschooling“. Zum Unterrichtsbeginn gab es am Montag teilweise wieder Probleme mit Lernplattformen.

Ernst übernimmt am 14. Januar offiziell die Präsidentschaft von der rheinland-pfälzischen Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD). Ihren Vorsitz will Ernst unter das Thema „Lehren und Lernen und guter Unterricht in den Zeiten der digitalen Transformation“ stellen.

RND/dpa

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