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Kommunen bereiten sich auf Notbetrieb vor – und erarbeiten Pandemiepläne

Omikron breitet sich in Europa rasant aus (Symbolfoto).

Berlin.Der Deutsche Städtetag hat versichert, dass sich die Kommunen angesichts der Omikron-Verbreitung für die Sicherung der kritischen Infrastruktur wappnen.

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„Die Städte und die kommunalen Unternehmen bereiten sich bei ihren Personalplanungen auf mögliche Ausfälle vor“, sagte Hauptgeschäftsführer Helmut Dedy dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). „Das gilt besonders für kritische Infrastrukturen, etwa in der Energieversorgung, bei der Feuerwehr, den Entsorgungsbetrieben.“

Das Corona-Expertengremium hatte Bund, Länder und Kommunen in seiner ersten Stellungnahme aufgefordert, Vorkehrungen für die nächsten Monate zu treffen, falls wegen Omikron zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Quarantäne müssen.

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In der kritischen Infrastruktur werden Dienstpläne laut Dedy so gestaltet, dass bei Engpässen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Urlaub herangezogen werden können. „Bereitschaftszeiten werden ausgeweitet. Es werden Pandemiepläne erstellt, nach denen Teams separat voneinander arbeiten können“, ergänzte er. „Eventuell auftretende Corona-Infektionen und Quarantänemaßnahmen betreffen dann nur einen kleinen Teil der Belegschaft.“

Mit diesen Instrumenten würden die Versorgungsinfrastrukturen, aber auch die Kontaktnachverfolgung durch die Gesundheitsämter gewährleistet. „Außerdem hilft die Bundeswehr bei der Kontaktnachverfolgung der Gesundheitsbehörden“, sagte Dedy dem RND. „Die kommunalen Unternehmen und die öffentliche Verwaltung sind mittlerweile pandemieerfahren. Fällt Personal im großen Umfang aus, werden die anstehenden Aufgaben priorisiert.“

Dann würden zum Beispiel Wartungsarbeiten verschoben und alle Kräfte für das Aufrechterhalten der Ver- und Entsorgung eingesetzt. Dedy wandte sich an die Bevölkerung: „Damit sich die Lage nicht verschlechtert, appellieren wir dringend an alle Bürgerinnen und Bürger, freiwillig ihre Kontakte zu reduzieren.“

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