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  • Olaf Scholz: Alter, Kinder, Lebenslauf – SPD-Kanzlerkandidat für die Bundestagswahl 2021

Olaf Scholz: der Kanzlerkandidat der SPD im Steckbrief

  • Am 26. September wird ein neuer Bundestag gewählt.
  • Aber wer sind die Spitzenkandidatinnen und -kandidaten der aussichtsreichsten Parteien, wie ticken sie, was wollen sie?
  • Wir stellen sie in unserem Schnellcheck vor – hier: Olaf Scholz von der SPD.
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Berlin. Wenn die Bundesbürger am 26. September 2021 einen neuen Bundestag wählen, votieren sie mit der Erststimme für Direktkandidaten ihres Wahlkreises und mit der Zweitstimme für eine Partei.

Ein Kreuz für Kanzlerkandidatinnen oder -kandidaten sowie Spitzenkandidatinnen oder -kandidaten sind auf dem Wahlzettel nicht explizit vorgesehen – auch wenn diese Frauen und Männer in ihren Wahlkreisen antreten. Bei der Wahlentscheidung spielen sie aber eine größere Rolle als die Wahlprogramme ihrer Parteien.

Darum können Sie hier einen Überblick aller Spitzenkandidatinnen und -kandidaten lesen: Vom Geburtsdatum über Erfolge und Niederlagen, die größten parteiinternen Gegner bis zu ihren meist zitierten Sätzen.

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Hier finden Sie weitere Steckbriefe der Spitzenkandidatinnen und -kandidaten für die Bundestagswahl 2021:

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Olaf Scholz – zur Person

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  • Partei: SPD
  • Namen: Olaf Scholz
  • Geburtstag: 14. Juni 1958
  • Geburtsort: Osnabrück
  • Familienstand: verheiratet, kinderlos
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Olaf Scholz – Beruf, Wahlkreis, politische Ämter

  • Bildungsabschluss: Einstufiges Juristenstudium
  • Beruf: Rechtsanwalt
  • Ehrenamt: war Mitglied der Hamburger Initiative „Mehr Zeit für Kinder”
  • Wahlkreis: Potsdam – Potsdam-Mittelmark II – Teltow-Fläming II
  • Parteieintritt: 1975
  • Parteiämter: Kreis- und Landesvorsitzender in Hamburg, Generalsekretär, Vizebundeschef, kommissarischer Parteivorsitzender nach dem Rücktritt von Martin Schulz
  • Wahlmandate/öffentliche Ämter: Bürgerschaftsabgeordneter in Hamburg, Bundestagsabgeordneter, Hamburger Innensenator, Erster Hamburger Bürgermeister, Bundesarbeitsminister, Bundesfinanzminister
Video
Olaf Scholz bei „RND vor Ort“: Die wichtigsten Momente im Video
3:52 min
Im Talkformat „RND vor Ort“ stellen sich die Kanzlerkandidaten den Fragen des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND). Den Auftakt macht SPD-Kandidat Olaf Scholz.  © RND

Olaf Scholz – politische Positionen

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  1. Mindestlohn: Scholz fordert, den Mindestlohn auf 12 Euro in der Stunde zu erhöhen. Das sei nötig, damit Menschen, die den ganzen Tag arbeiten, später auch eine Rente haben, von der sie leben können.
  2. Klimaschutz: Bis spätestens 2045 soll Deutschland klimaneutral sein. Damit Deutschland ein erfolgreiches Industrieland bleibe, müsse der Ausbau der Stromnetze erheblich beschleunigt werden.
  3. Rente: Die Renten sollen stabil bleiben. Das Rentenniveau – ein statistischer Wert, der das Verhältnis der Rente eines Durchschnittsverdieners nach 45 Beitragsjahren zum mittleren Lohn beschreibt – soll 48 Prozent nicht unterschreiten.

Olaf Scholz – Triumphe, Zitate, Skandale

  • Gegenspieler(in) in eigener Partei: Norbert Walter-Borjans war mal Finanzminister in Nordrhein-Westfalen, Scholz ist Bundesfinanzminister. Ein Parteichef, der meint, beim Thema des Ministeriums, das man leitet, manches besser zu wissen, kann manchmal ganz schön nerven. Die guten Umfragewerte als Kanzlerkandidat machen aber viele Freunde.
  • Politischer Triumph: 2020 Nominierung als Kanzlerkandidat durch den Parteivorstand auf Vorschlag der Parteivorsitzenden Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans
  • Politische Niederlage: 2019 kandidierte er mit der Brandenburgerin Klara Geywitz für den SPD-Vorsitz und verlor gegen das Team Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans
  • Er über sich: „Ich will der erste sein, der sein Kabinett paritätisch besetzt” (Instagram-Post am 8.3.2021)
  • Andere über ihn: „Sie brauchen hier gar nicht so schlumpfig herumzugrinsen.” (Markus Söder zu Scholz in einer Corona-Sitzung Anfang März 2021)
  • Häufig zitierter Satz: „Die sind klein, listig und gewinnen immer.” (Replik auf Söder)
  • Affären/Skandale: Im Zuge des größten deutschen Steuerskandals – der Steuervermeidung durch illegales Dividendenstripping (Cum-Ex) – verzichtete das Hamburger Finanzamt 2016 trotz drohender Verjährung auf eine Rückforderung gegenüber der Hamburger Privatbank M.M.Warburg in Höhe von 47 Millionen Euro. Erst später forderte die Freie und Hansestadt das Geld zurück. Der damalige Hamburger Bürgermeister Scholz sowie sein Amtsnachfolger, der damalige Finanzsenator Peter Tschentscher (auch SPD) stehen im Verdacht, hier mitgemauschelt zu haben. Scholz hatte sich dreimal mit dem Mitinhaber der Warburg Bank, Christian Olearius, in der Sache getroffen. Über zwei dieser Treffen informierte Scholz die Öffentlichkeit erst mit Verspätung.
  • Aktivität in sozialen Medien: Instagram: @olafscholz, Twitter: @OlafScholz, Facebook: @olafscholz
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