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Umfrage: Nach Scholz’ Nominierung als Kanzlerkandidat legt SPD zu

SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz.

Berlin. Nach der Nominierung von Vizekanzler Olaf Scholz zum SPD-Kanzlerkandidaten verschiebt sich laut einer Umfrage die Wählergunst etwas. Wenn jetzt der Bundestag neu gewählt würde, könnten SPD und Grüne jeweils zwei Prozentpunkte gewinnen, Union und Linke würden je zwei Prozentpunkte verlieren, wie das am Samstag veröffentlichte RTL/ntv-Trendbarometer des Forsa-Instituts ergeben hat. Die SPD hatte Scholz am Montag nominiert.

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Die SPD käme nach der Umfrage auf 16 Prozent (Bundestagswahl 2017: 20,5 Prozent) und würde vor allem bisherige Anhänger der Linken gewinnen. Sie wäre aber weiter deutlich auf Platz 3 hinter den Grünen, die auf 20 Prozent kämen (2017: 8,9) und mehr Stimmen von früheren Unionswählern erhielte.

Söder vor Habeck und Scholz

Die CDU/CSU erhielt bei der sogenannten Sonntagsfrage 36 Prozent (2017: 32,9) Zustimmung, die FDP 6 Prozent (10,7), die Linke 6 Prozent (9,2), AfD 9 Prozent (12,6). Die Zahl der Nichtwähler und Unentschlossenen liegt mit 22 Prozent weiterhin etwas unter dem Anteil der Nichtwähler bei der Bundestagswahl 2017 (23,8).

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Wenn die Deutschen ihren Bundeskanzler direkt wählen könnten und Markus Söder für die CDU/CSU, Olaf Scholz für die SPD und Robert Habeck für die Grünen anträte, hätte Söder derzeit weiterhin die besten Chancen (38 Prozent), würde sich allerdings gegenüber der letzten Umfrage vor drei Wochen um drei Prozentpunkte verschlechtern. Auch Habeck würde einen Prozentpunkt auf 19 Prozent verlieren, während Scholz zwei Prozentpunkte auf 16 Prozent zulegen könnte. 27 Prozent würden keinem der drei ihre Stimmen geben.

Die Daten zu Partei- und Kanzlerpräferenzen wurden vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut forsa im Auftrag der Mediengruppe RTL vom 10. bis 14. August 2020 erhoben. Datenbasis: 2.501 Befragte. Statistische Fehlertoleranz: +/-2,5 Prozentpunkte.

RND/dpa

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