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Österreichs Rechte im Machtkampf: FPÖ-Chef Hofer tritt zurück

  • Vor zwei Jahren ist Norbert Hofer als FPÖ-Chef auf Heinz-Christian Strache gefolgt.
  • Am Dienstag kündigte er seinen Rückzug von der Parteispitze an.
  • Der 50-Jährige hatte eine gemäßigte Linie verfolgt und wollte die FPÖ zur politischen Mitte hin öffnen.
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Wien. Mitten in einem Machtkampf in der rechten FPÖ hat der österreichische Politiker Norbert Hofer seinen Rückzug als Parteichef angekündigt. Seine Reise an der Spitze der FPÖ sei mit dem heutigen Tag zu Ende, teilte er am Dienstag mit.

Der 50-Jährige hatte eine gemäßigte Linie verfolgt und wollte die Oppositionspartei zur politischen Mitte hin öffnen. Zuletzt hatte sich jedoch FPÖ-Fraktionschef Herbert Kickl als Spitzenkandidat für künftige Parlamentswahlen ins Spiel gebracht.

Kickl ist als scharfer Rhetoriker bekannt, der unter anderem auch heftiger gegen Corona-Maßnahmen der Regierung wettert als Hofer. „Ich lasse mir nicht jeden Tag ausrichten, dass ich fehl am Platz bin“, wurde Hofer in der Zeitung „Österreich“ zitiert.

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Hofer hatte vor zwei Jahren Heinz-Christian Strache als FPÖ-Chef abgelöst, nachdem Strache im Zuge des Ibiza-Skandals ins Visier von Korruptionsermittlern geraten war. Im Jahr 2016 erreichte Hofer die Stichwahl zum Bundespräsidenten. Er unterlag aber schließlich dem ehemaligen Grünen-Chef Alexander Van der Bellen.

RND/dpa

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