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Obama-Rekord gebrochen: Biden holt so viele Stimmen wie niemand zuvor

  • Bei seiner ersten Wahl 2008 haben rund 69,5 Millionen Amerikaner ihre Stimme für Barack Obama abgegeben.
  • Diesen Rekord hat Joe Biden schon gebrochen, obwohl das Endergebnis noch gar nicht feststeht.
  • Mehreren Medien zufolge haben Biden mehr als 70 Millionen Menschen gewählt.
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Washington. Bei den absoluten Stimmen für die Präsidentschaftswahl in den USA hat der demokratische Kandidat Joe Biden den bisherigen Höchstwert übertroffen, den Barack Obama bei der Wahl 2008 aufgestellt hat.

Nach Erhebungen der Nachrichtenagentur AP, der „New York Times“ und weiterer Medien kam Obamas ehemaliger Vizepräsident auf mehr als 70 Millionen Stimmen. Für Obama stimmten bei seiner ersten Wahl 2008 rund 69,5 Millionen Amerikaner.

Die absolute Zahl der Stimmen ist nicht entscheidend für das von den Mehrheiten in den Einzelstaaten bestimmte Rennen um das Weiße Haus. Es ist nicht ungewöhnlich, dass der Sieger einer Präsidentschaftswahl weniger absolute Stimmen erzielt als der unterlegene Kandidat.

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Biden bei absoluter Stimmenzahl weit vor Trump
0:55 min
Vorläufige Ergebnisse sehen bei der US-PräsidentschaftswahlBiden deutlich vor Trump. Für den Ausgang der Wahl hat das allerdings nur wenig Bedeutung.  © dpa

Wahlbeteiligung deutlich höher als vor vier Jahren

Entscheidend ist, wer sich die meisten Wahlleute in den Bundesstaaten sicher kann. Nach dem vorläufigen Auszählungsstand vom Mittwochabend europäischer Zeit hatte Trump rund drei Millionen weniger an absoluten Stimmen als Biden. Die Auszählung der Stimmen dauerte weiter an.

Nach Erhebungen von AP dürfte die Wahlbeteiligung voraussichtlich klar höher sein als vor vier Jahren. Damals nahmen 139 Millionen Bürgerinnen und Bürger an der Wahl teil. Deutlich höhere Wahlbeteiligungen wurden unter anderem aus Florida, North Carolina, Georgia und Texas gemeldet.

Bereits vor der Wahl am Dienstag machten mehr als 100 Millionen Wähler von unterschiedlichen Möglichkeiten Gebrauch, ihre Stimme vorzeitig abzugeben. Ein Grund war vermutlich angesichts der raschen Ausbreitung der Corona-Pandemie die Angst vor der Infektionsgefahr bei persönlicher Stimmabgabe.

RND/dpa

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