• Startseite
  • Politik
  • Obama, Bush, Clinten: Joe Biden erhält Unterstützung der Ex-Präsidenten in Videobotschaft

Obama, Bush und Clinton unterstützen Biden mit Videobotschaft

  • Der neue US-Präsident Biden hatte in seiner Rede bei der Amtseinführung um Einheit und Versöhnung geworben.
  • Das unterstreichen nun auch die früheren Präsidenten Obama, Bush und Clinton in einer gemeinsamen Videobotschaft.
  • Darin sagt etwa Bush: “Ihr Erfolg ist der Erfolg unseres Landes. Gott segne Sie.”
Anzeige
Anzeige

Washington. Die früheren US-Präsidenten Barack Obama, George W. Bush und Bill Clinton haben Joe Biden eine erfolgreiche Präsidentschaft gewünscht und dessen Ruf nach Einheit unterstrichen. „Die Tatsache, dass wir drei hier stehen und über eine friedliche Machtübergabe reden, spricht für die Integrität der Institutionen unseres Landes“, sagte der Republikaner Bush (74) in einer gemeinsamen Videobotschaft.

Diese wurde am Mittwoch (Ortszeit) im Rahmen der TV-Sondersendung „Celebrating America“ nach der Amtseinführung Bidens ausgestrahlt. „Ihr Erfolg ist der Erfolg unseres Landes. Gott segne Sie“, ergänzte Bush.

Anzeige

„Wir versuchen, sowohl zur Normalität zurückzukehren und mit völlig anormalen Herausforderungen umzugehen als auch das zu tun, was wir am besten können, nämlich eine perfektere Nation zu schaffen“, sagte der Demokrat Clinton (74). Dessen Parteifreund Obama sagte: „Wir müssen nicht nur auf Menschen hören, mit denen wir übereinstimmen, sondern auch auf Menschen, mit denen wir nicht übereinstimmen.“

Der 59-Jährige fügte hinzu: „Wir können heftige Meinungsverschiedenheiten haben und dennoch die Menschlichkeit des anderen anerkennen, die uns gemein ist, und dass uns als Amerikaner mehr eint als trennt.“

Biden hatte in seiner Rede bei der Amtseinführung vor dem Kapitol um Einheit und Versöhnung geworben. An der Zeremonie nahmen auch Clinton, Obama und Bush mit ihren Ehefrauen teil. Bidens unmittelbarer Vorgänger Trump hatte Washington dagegen schon zuvor verlassen. Als erster Präsident seit Andrew Johnson im Jahr 1869 blieb der Republikaner der Vereidigungszeremonie seines Nachfolgers fern.

RND/dpa

  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen