Nur 11 Prozent können sich AKK als Kanzlerin vorstellen

  • Das Meinungsforschungsinstitut Insa hat im Auftrag der „Bild“-Zeitung eine Umfrage durchgeführt.
  • Das Ergebnis ist für die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer schlecht.
  • Knapp zwei Drittel der Befragten trauen ihr das Kanzleramt nicht zu.
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Berlin. Die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer hat nicht nur in der eigenen Partei, sondern auch in der Bevölkerung deutlich an Akzeptanz verloren. Das ergibt sich aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa im Auftrag der „Bild“-Zeitung. Demnach trauen nur 11 Prozent der Befragten Kramp-Karrenbauer zu, Nachfolgerin von Kanzlerin Angela Merkel zu werden und das Amt auch auszufüllen. 63 Prozent der Befragten trauen ihr das nicht zu.

Insa zufolge überwiegt auch bei den Wählern von CDU und CSU die Skepsis. So bezweifelten 56 Prozent der Unionsanhänger die Eignung der Saarländerin als Regierungschefin. Der Anteil derer, die dies nicht täten, betrug lediglich 20 Prozent.

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Auch Laschet, Merz und Spahn im Gespräch

CDU und CSU wollen ihre Kanzlerkandidatin oder ihren Kanzlerkandidaten in einem Jahr nominieren. Die nächste reguläre Bundestagswahl findet im Herbst 2021 statt. Es kann aber sein, dass die SPD aus der großen Koalition aussteigt. Dann würde es vermutlich Neuwahlen geben.

Neben Kramp-Karrenbauer sind der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet, Ex-Fraktionschef Friedrich Merz und Gesundheitsminister Jens Spahn (alle CDU) als potenzielle Kandidaten im Gespräch.

RND/mdc