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  • Notbetreuung in Kitas: NRW öffnet Kindertagesstätten komplett zum 8. Juni - Massentests vorgesehen

NRW öffnet Kitas komplett zum 8. Juni - Massentests vorgesehen

  • Nordrhein-Westfalen hebt das corona-bedingte Betretungsverbot in Kindertagesstätten und bei Tageseltern zum 8. Juni komplett auf.
  • Gleichzeitig wird die bisherige Notbetreuung aufgelöst.
  • Das Land will für neue Erkenntnisse zum Infektionsgeschehen in Düsseldorfer Kitas mehrere tausend Kinder und Fachkräfte testen.
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Düsseldorf. Nordrhein-Westfalen hebt das corona-bedingte Betretungsverbot in Kindertagesstätten und bei Tageseltern zum 8. Juni komplett auf. Gleichzeitig wird die bisherige Notbetreuung aufgelöst, die bislang nur einem begrenzten Kreis von Kindern zur Verfügung stand.

Das teilte das NRW-Familienministerium am Mittwoch in Düsseldorf mit.

Die nordrhein-westfälische Landesregierung will die Kitas bei der Wiederaufnahme eines eingeschränkten Regelbetriebs auch finanziell noch stärker unterstützen. Als Starthilfe sollen die Jugendämter zwei Millionen FFP-2-Masken und drei Millionen OP-Masken für den Arbeitsschutz der Erzieher erhalten.

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Zudem solle es einen finanziellen Zuschuss an die Träger geben zum Ausgleich für die außergewöhnlichen zusätzlichen Belastungen.

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Das Land will für neue Erkenntnisse zum Corona-Infektionsgeschehen in Düsseldorfer Kitas mehrere tausend Kinder und Fachkräfte testen. Die Landeshauptstadt sei als Modellkommune für das wissenschaftliche Monitoring ausgewählt worden, sagte Familienminister Joachim Stamp (FDP).

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Regelmäßig sollen in Düsseldorf wöchentlich mehrere tausend Kinder und Fachkräfte in den Kindertageseinrichtungen auf das Coronavirus getestet werden. In einem weiteren Monitoring werden die Corona-Schutzmaßnahmen arbeitsmedizinisch untersucht. Ziel sei, zu prüfen, wieweit die Maßnahmen zum Schutz der Beschäftigten und Kinder greifen.

Rheinland-Pfalz legt ebenfalls Fahrplan für Kita-Öffnung vor

Jedes Kind in Rheinland-Pfalz ist ab Juni wieder in der Kita willkommen, aber nicht alle können gleichzeitig kommen. Dies steht nach den Worten von Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) im Zentrum gemeinsamer Leitlinien des Bildungsministeriums und der kommunalen sowie sonstigen Träger von Kindertagesstätten, die am Mittwoch in Mainz vorgestellt wurden. An der Vereinbarung wirkten auch Gewerkschaften und der Landeselternausschuss der Kitas mit.

Beim Neuanfang in den Kitas sollen zuerst vor allem diejenigen Kinder berücksichtigt werden, die nach den Sommerferien eingeschult werden. So könnten diese gemeinsam einen Abschluss der Kindergartenzeit vor Eintritt in die Schule erleben, heißt es in den Leitlinien. Diese Zeit solle auch dazu genutzt werden, den Übergang von der Kita in die Schule zu gestalten und Hygiene-Regeln für den Alltag in der Zeit der Corona-Pandemie einzuüben.

RND/cle/dpa

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