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Russische Diplomaten überqueren koreanische Grenze auf Draisine

  • Seit mehr als einem halben Jahr ist die Grenze zu Nordkorea geschlossen.
  • Das hat Mitarbeiter der russischen Botschaft erfinderisch gemacht.
  • Sie haben ihr Gepäck mithilfe einer Draisine über die Grenze geschoben.
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Moskau. Not macht erfinderisch: Weil die Grenze zu Nordkorea wegen Corona seit mehr als einem halben Jahr geschlossen ist, haben Mitarbeiter der russischen Botschaft in der Hauptstadt Pjöngjang ihre Heimreise teilweise mit einem provisorischen Wagen auf der Schiene zurückgelegt.

Das russische Außenministerium veröffentlichte im Nachrichtenkanal Telegram Bilder und ein Video dazu. Zu sehen ist, wie die Diplomaten mit ihren Familien den kleinen Wagen mit vielen Koffern über eine Brücke schieben. Zunächst seien sie mit dem Zug und einem Bus zur Grenze gefahren, hieß es.

Das letzte Stück ging nur zu Fuß, weil zwischen beiden Ländern kein Verkehr rollen darf. Wegen des vielen Gepäcks kam den Diplomaten die Idee mit der Draisine. Auf russischer Seite wartete demnach wieder ein Bus auf die Reisenden.

RND/dpa

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