Nordkorea: Kim Jong Un will mehr Klimaschutz

  • Angesichts schwerer Regenfälle und Taifune in Nordkorea hat Machthaber Kim Jong Un erklärt, mehr für den Klimaschutz tun zu wollen.
  • Das sagte er am Freitag auf einer Sitzung des Politbüros seiner Regierungspartei.
  • Kim forderte unter anderem die Verbesserung von Flüssen und Wiederaufforstung zum Schutz vor Erosion.
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Seoul. Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat am Freitag auf einer Sitzung des Politbüros der Regierungspartei erklärt, mehr für den Klimaschutz tun zu wollen. „Kim betonte die Notwendigkeit, grundlegende Maßnahmen zu ergreifen, um die Klimaveränderung zu überwinden, da Naturkatastrophen in den vergangenen Jahren zugenommen haben“, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur KCNA.

Schwere Regenfälle und Taifune hätten die Engpässe in der Lebensmittelversorgung deutlich verstärkt. Nordkoreas Staatsoberhaupt fordere deswegen unter anderem die Verbesserung von Flüssen, die Wiederaufforstung zum Schutz vor Erosion, die Instandhaltung von Deichen und die Errichtung von Gezeitendämmen.

Nordkoreas Wirtschaft ist stark beeinträchtigt

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Laut KCNA sei die Wirtschaft des Landes außerdem durch internationale Sanktionen und selbst auferlegte Grenzsperren und strikte Beschränkungen des öffentlichen Lebens, die den Ausbruch eines Coronavirus verhindern sollen, stark beeinträchtigt. Nordkorea hat bisher keine Coronavirus-Fälle bestätigt, aber die Grenzen geschlossen und strenge Präventionsmaßnahmen verhängt.

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Dem UN-Kinderhilfswerk Unicef zufolge hat das Land ein Angebot von rund drei Millionen Dosen des chinesischen Impfstoffes von Sinovac Biotech sowie Dosen des Vakzins von Astrazeneca abgelehnt. Die Führung in Pjöngjang begründete die Ablehnung damit, dass der Impfstoff an Länder gegeben werden solle, die von der Corona-Pandemie schwerer getroffen seien.

RND/Reuters

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