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Spannungen in Nordirland: Regierungschefin Foster kündigt Rücktritt an

  • Die Spannungen in der früheren Unruheprovinz Nordirland nehmen wieder zu.
  • Viele Anhänger des Vereinigten Königreichs fühlen sich durch die Regelungen im Brexit-Abkommen benachteiligt.
  • Nach massivem Druck auf die Regierungschefin Arlene Foster will die nun ihren Hut nehmen.
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Belfast. Die Regierungschefin der britischen Provinz Nordirland, Arlene Foster, hat ihren Rücktritt angekündigt. Sie wolle Ende Mai als Parteichefin der DUP (Democratic Unionist Party) und einen Monat später auch als First Minister (Erste Ministerin) zurücktreten, teilte Foster am Mittwoch mit.

Die Politikerin aus dem protestantisch-loyalistischen Lager war in den vergangenen Tagen erheblich unter Druck geraten. Die Spannungen in der ehemaligen Unruheprovinz hatten zuletzt wieder zugenommen. Viele Anhänger der Union mit Großbritannien fühlen sich durch die Regelungen im Brexit-Abkommen benachteiligt. Foster spielte in ihrer Zeit als DUP-Chefin zeitweise eine herausragende Rolle in den Brexit-Gesprächen.

Die nordirische Regierung wird von den jeweils stärksten Parteien der beiden konfessionellen Lager geführt. Vizeregierungschefin Michelle O’Neill von der katholisch-republikanischen Sinn Fein gilt dabei als gleichberechtigt.

RND/dpa

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