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Schwerin: Fridays for Future will gegen Stiftung für Nord Stream 2 protestieren

Mecklenburg-Vorpommern will mit Hilfe einer landeseigenen Stiftung die Fertigstellung der umstrittenen Ostsee-Gaspipeline Nord Stream 2 zu sichern - gegen diese Pläne stellt sich die Klimaschutzbewegung Fridays for Future.

Schwerin/Berlin. Fridays for Future will gegen Pläne des Landes Mecklenburg-Vorpommern protestieren, mit einer Stiftung die Fertigstellung der Ostsee-Gaspipeline Nord Stream 2 zu fördern. Es klinge wie ein schlechter Scherz, dass die Landesregierungausgerechnet mit einer Klimaschutzstiftung den Bau vorantreiben wolle, teilte die Klimaschutzbewegung am Montag mit.

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Demnach sind für Dienstag Proteste vor der SPD-Parteizentrale in Berlin, vor der Staatskanzlei in Schwerin sowie vor der Anlandestation der Pipeline in Lubmin geplant.

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Landeseigene Umweltstiftung gegründet

Vergangene Woche hatte der Schweriner Landtag den Weg frei gemacht für die Gründung einer landeseigenen Umweltstiftung. Die gemeinwohlorientierte Stiftung soll Projekte im Umwelt-, Natur- und Klimaschutz fördern, aber auch gewerblich aktiv werden können. So ist geplant, durch die Stiftung Bauteile und Maschinen zu kaufen, die für die Fertigstellung der Gasleitung unerlässlich sind. Damit sollen angedrohte Sanktionen der USA gegen am Bau der Leitung beteiligte Firmen möglichst umgangen werden.

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Erdgas sei extrem klimaschädlich und Studien zeigten, dass Nord Stream 2 nicht notwendig sei, um den Energiebedarf in Europa zu decken, heißt es in der Mitteilung von Fridays for Future. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hatte hingegen Gas als notwendige Übergangstechnologie der Energiewende dargestellt.

RND/dpa

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