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Norbert Röttgen wirft FDP „historisches Versagen“ vor - FDP kontert

  • „Auf eine Partei, die mal Lust hat zu regieren und dann wieder nicht, kann man sich nicht verlassen“, sagt Norbert Röttgen.
  • Damit meint der Kandidat für den CDU-Vorsitz die FDP und wirft der Partei „historisches Versagen“ vor.
  • Die Liberalen kontern.
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Berlin. CDU-Vorsitzkandidat Norbert Röttgen hat sich mit Blick auf die kommende Bundestagswahl gegen eine FDP-Regierungsbeteiligung ausgesprochen.

„Die FDP hat ein historisches Versagen zu verantworten, indem sie sich nach zwei großen Koalitionen einem neuen Anfang und der Regierungsverantwortung verweigert hat“, sagte Röttgen der „Augsburger Allgemeinen“. „Auf eine Partei, die mal Lust hat zu regieren und dann wieder nicht, kann man sich nicht verlassen“, sagte der Außenpolitiker.

„Kann ja sein, dass die FDP jetzt auf einmal wieder auf die Idee gekommen ist, dass der Sinn von Politik auch darin bestehen könnte, zu gestalten, zu entscheiden und zu regieren“, sagte Röttgen. Doch auch die Wähler würden das Scheitern der Jamaika-Koalition vor drei Jahren nicht vergessen.

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Nach der Bundestagswahl im Herbst 2017 waren CDU/CSU, FDP und Grüne in Sondierungsgespräche gegangen, aus denen die FDP schließlich ausgestiegen war - mit den berühmten Worten des Parteichefs Christian Lindner: „Es ist besser, nicht zu regieren, als falsch zu regieren.“

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FDP kritisiert Röttgen

Die FDP kritisiert Röttgen scharf für dessen frühe Absage an ein Regierungsbündnis. “Eine Debatte um Verantwortung verliert Röttgen immer”, schrieb der Erste Parlamentarische Geschäftsführer Marco Buschmann am Mittwoch auf Twitter.

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“2012 hat er krachend eine Landtagswahl in NRW verloren, anschließend seinen Landesverband im Stich gelassen, wollte Angela Merkel die Verantwortung dafür in die Schuhe schieben und wurde dafür von ihr abserviert.”

RND/dpa

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