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No-Deal-Brexit? Schottische Regierungschefin ist „frustriert und traurig“

  • Die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon bedauert es sehr, dass ein No-Deal-Brexit angesichts der wenig verbleibenden Zeit wahrscheinlich ist.
  • Statt der Verhandlungen sei es eigentlich an der Zeit, mit ganzer Energie die Corona-Pandemie zu bekämpfen
  • „Ich bin frustriert und traurig”, sagte Sturgeon.
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Edinburgh. Angesichts eines drohenden harten wirtschaftlichen Bruchs Großbritanniens mit der EU hat sich Schottlands Regierungschefin Nicola Sturgeon besorgt geäußert. „Ich bin frustriert und traurig über die Aussicht eines No-Deal-Brexits nach der Übergangsphase Ende Dezember“, sagte Sturgeon am Freitag in Edinburgh.

Eigentlich sei gerade eine Zeit, in der „100 Prozent unserer Zeit und Energie“ gebraucht würden, um die Corona-Pandemie einzudämmen. Angesichts der knappen verbleibenden Zeit geht Sturgeon selbst im besten Fall nur noch von einem minimalen Kompromiss aus.

Johnson stellte No Deal in Aussicht

Premier Boris Johnson hatte am Freitag seinem Land geraten, sich auf einen harten Schnitt einzustellen. Ein Handelspakt mit der EU für die Zeit nach der Brexit-Übergangsphase könne nur noch zustande kommen, wenn die EU Zugeständnisse mache. Die Staatengemeinschaft will jedoch nächste Woche in London weiter verhandeln.

RND/dpa

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