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Nigerias Präsident geht mit Schießbefehl gegen illegal Bewaffnete vor

  • Um terroristische Banden zu bekämpfen, hat Nigerias Präsident Muhammadu Buhari einen Schießbefehl erteilt.
  • Dieser richtet sich gegen alle illegalen Träger von Kalaschnikow-Sturmgewehren.
  • Die Zahl der Banden-Mitglieder in dem Land wird auf 30.000 geschätzt, die Armee hat rund 10.000 Soldaten.
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Lagos. Im Kampf gegen terroristische Banden hat Nigerias Präsident Muhammadu Buhari einen Schießbefehl auf alle illegalen Träger von Kalaschnikow-Sturmgewehren erteilt. Buharis Sprecher Femi Adesina erklärte am Donnerstag, deren Verwendung sei lediglich dem Sicherheitspersonal des westafrikanischen Landes gestattet.

Der bevölkerungsreichste Staat Afrikas wird zur Zeit von einer Welle von Kindesentführungen nach Überfällen auf Schulen erschüttert. Die automatischen Sturmgewehre mit der offiziellen Bezeichnung AK-47 gelten dabei als Standardwaffe der Banden.

„Wir haben seit einigen Jahren unsere Grenzen geschlossen, aber die täglich eingehenden Geheimdienstberichte belegen, dass denjenigen, die hinter den Entführungen und den Morden stehen, noch immer nicht die Waffen und die Munition ausgehen“, sagte er. Als wahrscheinlich gilt, dass sie aus Nordafrika ins Land gelangen.

Bei einem früheren Sicherheitstreffen in der Zamfara-Region wurde die Zahl der Banden-Mitglieder auf um die 30.000 geschätzt, während das Militär auf knapp 10.000 Soldaten kommt. Die islamistische Terrorgruppe Boko Haram sowie Splittergruppen und auch kriminelle Banden terrorisieren seit Jahren Nordnigerias Bevölkerung mit Massenentführungen.

RND/dpa

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