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Niedrigere Obergrenze: Brandenburg will schon bei 35 Fällen reagieren

  • Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte mit den Ländern eine Übereinkunft getroffen.
  • Bei 50 neuen Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohnern in sieben Tagen müssen die Lockerungen zurückgenommen werden.
  • Dem Land Brandenburg ist das nicht genug – es will schon bei 35 Fällen reagieren.
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Um eine erneute Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, setzen Bund und Länder derzeit auf eine Obergrenze. Sie liegt bei 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern und soll sicherstellen, dass eine neuerliche Ausbreitung des Coronavirus regional unterbunden werden kann. Befindet sich ein Landkreis oberhalb dieser Grenze, muss er erneut härtere Maßnahmen gegen das Coronavirus veranlassen oder die jüngsten Lockerungen zurücknehmen.

Dem Land Brandenburg geht das allerdings nicht weit genug. Eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums in Brandenburg bestätigte der “Märkischen Allgemeinen” am Sonntag dieses Vorhaben. Man habe sich für die niedrigere Grenze entschieden, um schneller und zielgerichteter auf einen lokalen Ausbruch reagieren zu können. Sobald regional die 35 Neufälle erreicht werden, sei dies als gelbes Ampelsignal zu werten und man werde mit den örtlichen Gesundheitsbehörden Gegenmaßnahmen besprechen.

Mehr dazu lesen Sie bei der “Märkischen Allgemeinen”.

RND/no/maz

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