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Niedersächsische Polizei riegelt Wohnhaus von Ministerpräsident Weil vor Querdenkern ab

  • Die Behörden in Hannover hatten eine Kundgebung vor dem Haus von Regierungschef Stephan Weil verboten.
  • Die Begründung: Unzulässiger Druck auf die Regierung.
  • Trotzdem erschienen einige Demonstranten vor der Wohnung des Sozialdemokraten.
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Hannover. Niedersächsische Polizeikräfte haben am Sonntagabend das Wohnhaus von Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) gegen Demonstranten der sogenannten Querdenker-Szene abgeriegelt.

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„Querdenker“-Demo in Stuttgart: Andrang größer als erwartet
1:13 min
Tausende Menschen demonstrieren in Stuttgart gegen die Corona-Auflagen. Im Vorfeld waren die Behörden von 2500 Teilnehmern ausgegangen.  © Reuters

An den Kontrollstellen sei im Lauf des Abends „eine kleine zweistellige Zahl an Personen“ aufgetaucht, die mutmaßlich an der nicht erlaubten Versammlung teilnehmen wollten, teilte die Polizei am Ostermontag mit. Diese seien abgewiesen worden. „Zu einer Versammlung kam es nicht“, hieß es.

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Mit der Kundgebung an Weils Wohnsitz hatten Kritiker gegen die Corona-Maßnahmen protestieren wollen. Die Versammlungsbehörde untersagte aber den Aufmarsch an diesem Ort.

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Den Veranstaltern gehe es nur darum, eine Drohkulisse aufzubauen, den Regierungschef im privaten Umfeld einzuschüchtern und so die Corona-Politik der Landesregierung zu beeinflussen, teilte die Polizei mit.

Eine etwa 30-köpfige Gruppe hatte Anfang Januar an einem Sonntag vor dem Privatgrundstück des sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer gegen die Corona-Maßnahmen protestiert. Nach Polizeiangaben sprach der CDU-Politiker mit den Gekommenen am Gartenzaun. Nach etwa 15 Minuten endete die Debatte.

RND/dpa

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