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“Nicht genug”: Greta Thunberg reagiert kritisch auf EU-Klimaziel

  • EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen hat in ihrer Rede zur Lage der EU ein schärferes Klimaziel für 2030 vorgeschlagen.
  • Bis dahin soll der Ausstoß von Treibhausgasen in der EU um mindestens 55 Prozent unter den Wert von 1990 fallen.
  • Klimaaktivistin Greta Thunberg gehen die Pläne nicht weit genug.
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Stockholm. Die Klima-Aktivistin Greta Thunberg hat kritisch auf den Vorschlag von Kommissionschefin Ursula von der Leyen für ein ehrgeizigeres EU-Klimaziel reagiert. Für Wissenschaftler und diejenigen, die der Ansicht seien, man solle die Versprechen des Pariser Weltklimaabkommens erfüllen, sei der Vorschlag nicht genug, schrieb die Schwedin am Mittwochabend auf Twitter.

Für Konzerne und Lobbyisten aus der Branche der fossilen Brennträger sei das Ziel dagegen in der Tat zu hoch.

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Damit reagierte die 17-Jährige auf einen Tweet, in dem von der Leyen davon sprach, dass eine Emissionsverringerung um mindestens 55 Prozent bis 2030 “für einige zu viel und nicht genug für andere” sei. “Unsere Wirtschaft könnte das hinbekommen, aber die Ökosysteme nicht. Und wir können mit der Natur nicht verhandeln”, so Thunberg.

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Von der Leyen hatte am Mittwoch offiziell vorgeschlagen, den Ausstoß von Treibhausgasen in der EU bis 2030 um mindestens 55 Prozent unter den Wert von 1990 zu drücken - statt der bisher anvisierten 40 Prozent.

RND/dpa

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