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  • Neuer Warnwert zur Bewertung der Corona-Lage: Nach Malu Dreyer auch Manuela Schwesig dafür

Nach Dreyer-Vorstoß: Schwesig befürwortet neuen „Warnwert“ zur Corona-Lage

  • Die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig, dringt auf einen neuen „Warnwert“ zur Bewertung der Corona-Lage.
  • Bund und Länder sollten sich darauf verständigen.
  • Darin sollten zukünftig stärker Impfungen und Krankenhausbelastungen berücksichtigt werden.
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Berlin. Nach der rheinland-pfälzischen Regierungschefin Malu Dreyer dringt auch die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig, auf einen neuen „Warnwert“ zur Bewertung der Corona-Lage.

„Ich unterstütze den Vorschlag, dass sich Bund und Länder auf einen neuen bundeseinheitlichen Warnwert zur Coronalage verständigen, ausdrücklich“, sagte die SPD-Politikerin den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntag). „Wir müssen zukünftig stärker Impfungen und Krankenhausbelastungen berücksichtigen.“

Schwesig verwies auf das in in ihrem Bundesland geltende Ampelmodell, das die Sieben-Tage-Inzidenz, die Zahl der Covid-Patienten im Krankenhaus und die Auslastung der Intensivstationen berücksichtigt. Dreyer hatte zuvor einen „neuen Warnwert“ zur Beurteilung der Corona-Lage in Deutschland gefordert. Bei steigenden Impfquoten habe die Sieben-Tage-Inzidenz heute viel weniger Aussagekraft als noch vor einem halben Jahr.

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Dieser Inzidenzwert gibt die Zahl der Ansteckungen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche an. Sie war in der Pandemie bisher Grundlage für viele Corona-Einschränkungen, etwa für das Greifen der Ende Juni ausgelaufenen Bundesnotbremse.

Die Bundesregierung hat aber bereits angekündigt, dass künftig weitere Werte wie Krankenhauseinweisungen stärker berücksichtigt werden sollen.

RND/dpa

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