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Neue US-Botschafterin in Berlin: Bidens ausgestreckte Hand

Die Professorin und der Präsident: Amy Gutmann und Joe Biden (hier ein Archivbild von 2016) verbindet eine lange Zusammenarbeit an der Universität von Pennsylvania. Auch politisch ticken sie ähnlich.

Die Latte hängt denkbar tief. Einen schlechteren Botschafter als Donald Trumps selbstgefälligen Lakaien Richard Grenell, der bis zum vorigen Sommer in Deutschland wie ein Kolonialoffizier wütete, kann man sich kaum vorstellen.

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Doch auch jenseits dieser düsteren Episode in den deutsch-amerikanischen Beziehungen stimmt die Personalie, die gerade auf beiden Seiten des Atlantiks die Runde macht, äußerst optimistisch: Mit Amy Gutmann würde, sofern der Senat mitspielt, eine US-Botschafterin nach Berlin kommen, die das Gegenteil ihres Vorgängers verkörpert.

Eine Brückenbauerin in Berlin

Kultiviert, gebildet und mit deutsch-jüdischen Wurzeln bringt die Präsidentin der renommierten Universität von Pennsylvania beste Voraussetzung für den Wiederaufbau eingerissener Brücken mit. Und ganz offensichtlich tickt die 71-Jährige, die ein Buch mit dem vielsagenden Titel „Der Geist des Kompromisses“ schrieb, ganz ähnlich wie der Präsident im Weißen Haus.

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Störungsfrei wird das Verhältnis zwischen Washington und Berlin trotzdem nicht sein.

Mit der Pipeline Nord Stream 2, dem Verhältnis zu China und auch dem Engagement in der Nato gibt es durchaus Reibungsfelder. Doch mit der Nominierung von Gutmann streckt Joe Biden dem Verbündeten erkennbar die Hand aus. Nun muss sich auch Berlin bewegen.

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